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Fußball International

Stolze Serie spricht für den FC Bayern

09. November 2019 00:04 Uhr

Stolze Serie spricht für den FC Bayern
Mats Hummels

MÜNCHEN. Borussia Dortmund verlor die jüngsten fünf Bundesliga-Duelle in München.

Stunde der Wahrheit für den FC Bayern: Die Münchner, die in der vergangenen Woche in ein 1:5-Debakel in Frankfurt geschlittert sind, stehen in der deutschen Fußball-Bundesliga unter Zugzwang. Es gäbe einfachere Aufgaben für den Tabellenvierten als die heutige (18.30 Uhr, Sky) in der Allianz-Arena. Mit Borussia Dortmund stellt sich der vermeintlich schärfste Rivale im Titelrennen in den Weg.

Die Westfalen strotzen vor Selbstvertrauen. Die Vorstellungen gegen Wolfsburg (3:0) und Inter Mailand (3:2 nach 0:2-Rückstand) nähren beim BVB die Hoffnung, auch die "Roten" im deutschen "Clásico" in die Knie zu zwingen. Doch die Bilanz spricht nicht gerade für Schwarz-Gelb. Die jüngsten fünf Meisterschaftsmatches in München gingen verloren, das Torverhältnis von 3:22 spricht Bände. Vor allem die 0:5-Abfuhr vom April ist Dortmund in schmerzhafter Erinnerung.

"Als beide Mannschaften durch den Tunnel auf den Platz gegangen sind, habe ich gewusst, dass wir das Spiel gewinnen werden", sagte Mats Hummels, der damals noch das Bayern-Trikot getragen hat. Jetzt steht er (wieder) auf der anderen Seite. Hochmotiviert und hungrig.

"Ein anderes Kaliber"

Den Supercup Anfang August hat der Weltmeister von 2015 wegen einer leichten Blessur verpasst, Dortmund siegte im heimischen Signal-Iduna-Park 2:0. Dieses Resultat ist heute kein Maßstab, es geht um viel mehr. Nach zehn Runden ist Dortmund mit drei Punkten Rückstand erster Gladbach-Jäger, die Bayern, bei denen ÖFB-Teamspieler David Alaba wieder in der Innenverteidigung erwartet wird, müssen vier Zähler aufholen.

Das weiß auch Flick, dem mit Boateng, Süle und Hernández gleich drei Defensivleute fehlen: "Dortmund ist noch einmal ein anderes Kaliber als Olympiakos (2:0-Sieg, Anm.), wir müssen eine Schippe drauflegen." Die Borussen bangen noch um den Einsatz von Marco Reus (Sprunggelenk) und Jadon Sancho (Zerrung).

Oliver Glasner liegt mit dem VfL Wolfsburg nur einen Punkt hinter den Bayern, morgen gegen Leverkusen gilt es, aus der Abwärtsspirale auszubrechen. Die Niedersachsen haben ihre jüngsten drei Pflichtspiele verloren – 1:6 gegen Leipzig im Cup, 0:3 in Dortmund in der Liga und zuletzt 1:3 gegen Gent in der Europa League. "Dieses Match hätten wir nie und nimmer verlieren dürfen. Wir kassieren zu viele einfache Gegentore. In der Länderspielpause werden wir analysieren, warum bei uns im Moment so schnell das Selbstvertrauen verloren geht", sagte Glasner.

Spitzenspiel in England

Auch in der englischen Premier League dreht sich an diesem Wochenende alles um ein elektrisierendes Duell. Am Sonntag (17.30 Uhr) empfängt Spitzenreiter FC Liverpool Verfolger und Titelverteidiger Manchester City. Sollten die "Reds" siegen, würden sie ihren Vorsprung auf neun Punkte ausbauen. Liverpool-Trainer Jürgen Klopp will nichts von einer möglichen Vorentscheidung wissen: "Wenn wir dann nachher kein Match mehr gewinnen, hilft uns das auch nichts." (alex)

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