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Fußball International

Salzburg vergab den ersten Matchball zum Aufstieg

02. November 2021 20:46 Uhr

WOLFSBURG. Red Bull Salzburgs Traum vom vorzeitigen Einzug ins Achtelfinale der Fußball-Champions-League ist nicht in Erfüllung gegangen.

Salzburg machte das Spiel und hatte Topchancen – doch Österreichs Meister vergab beim 1:2 in Wolfsburg den ersten Matchball zum Aufstieg in das Achtelfinale der Fußball-Champions-League. Es war die erste Niederlage der Salzburger im 22. Pflichtspiel der Saison.

Beim 3:1 im Heimspiel 13 Tage davor hatte Salzburgs Torjäger Karim Adeyemi in der dritten Minute das Führungstor erzielt, am Dienstagabend schob er in der zweiten allein vor Torhüter Koen Casteels den Ball daneben – und Wolfsburg erzielte in der dritten Minute das 1:0: Ex-LASK-Verteidiger Paolo Otavio ließ Rasmus Kristensen stehen, Ridle Baku verwertete den Stanglpass von Yannick Gerhardt. "Das muss ich besser machen", sagte Kristensen schuldbewusst. Der gebürtige Linzer Luka Sucic war nicht unbeteiligt: Dem kroatischen Teamspieler war Baku entwischt.

Trainereffekt bei Wolfsburg

Wolfsburg präsentierte sich ganz anders als in Salzburg. Unter Trainer Florian Kohfeldt, der Mark van Bommel vergangene Woche abgelöst hatte, hielt der deutsche Bundesligist in den Zweikämpfen robuster dagegen und spielte in der Defensive die Routine aus. Beim Freistoß von Maximilian Wöber konnten die Wolfsburger allerdings nur zuschauen: Der Verteidiger zwirbelte den Ball aus 25 Metern ins Tor, Casteels sah dabei nicht besonders gut aus – 1:1 (30.).

Zu Beginn der zweiten Halbzeit erhöhten die Salzburger das Tempo: Der deutsche Teamstürmer Adeyemi vergab vor den Augen von Bundestrainer Hansi Flick seine zweite Topchance (50.). "Ich bin extrem enttäuscht von mir und zu Recht ausgewechselt worden", sagte der 19-Jährige selbstkritisch. Auch Noah Okafor, der im ersten Duell zwei Tore erzielt hatte, blieb diesmal glücklos (54.).

Die vergebenen Chancen bestrafte Lukas Nmecha mit einem Knaller über Torhüter Philipp Köhn hinweg ins kurze Kreuzeck – 2:1 (60.). Das letztendlich entscheidende Tor hatte einen Schönheitsfehler: Aster Vranckx hatte bei der Balleroberung vor dem Assist von Maximilian Arnold die Hand im Spiel gehabt.

Direktes Duell gewonnen

Weil Salzburg den Ausgleich erzwingen wollte, entwickelte sich eine wilde Partie mit Umschaltmomenten auf beiden Seiten. Der eingewechselte Salzburg-Stürmer Benjamin Sesko zwang Casteels bei einem Weitschuss zur Glanzparade (84.).

Es blieb beim 1:2, aber zumindest das direkte Duell mit Wolfsburg hat Salzburg gewonnen – es entscheidet bei einer Punktgleichheit über die Reihung. "Wir haben super gekämpft und viele Chancen kreiert", sagte Kristensen. "Wir sind nicht zufrieden mit dem Resultat, aber unsere Mentalität war top."

Mit einem Sieg wäre das Achtelfinale fix gewesen, als Tabellenführer hat Salzburg es aber weiter in der eigenen Hand, Versäumtes nachzuholen. Kristensen: "Jetzt haben wir noch zwei Finali in der Gruppe."

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