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Manchester verdirbt Schalke die Sensation

GELSENKIRCHEN. In einem unterhaltsamen Spiel im Achtelfinal-Hinspiel der Fußball-Champions-League hat Manchester City Schalke 04 am Mittwoch 3:2 geschlagen.

Leroy Sane erzielte das 2:2 Bild: PATRIK STOLLARZ (APA/AFP/PATRIK STOLLARZ)

ÖFB-Stürmer Guido Burgstaller absolvierte für die Deutschen einen etwa halbstündigen Einsatz, die numerisch unterlegenen Gäste drehten die Partie dank Toren von Leroy Sane (85.) und Raheem Sterling (90.). Atletico Madrid bezwang Juventus Turin 2:0.

Manchester City, über die erste halbe Stunde die bessere Mannschaft, ging in der 18. Minute nach einem groben Schnitzer der Schalker Abwehr in Führung. Sergio Aguero brauchte den Ball nach Zuspiel von David Silva nur noch über die Linie drücken. Für Schalke glich Nabil Bentaleb in der 38. Minute vom Elfmeterpunkt aus. City-Innenverteidiger Nicolas Otamendi hatte bei einem Schuss von Daniel Caligiuri zuvor im Strafraum die Hand im Weg gehabt.

Bis Carlos del Cerro Grande nach dem Dialog mit dem Video-Schiedsrichter auf Penalty entschieden hatte, vergingen gleich mehrere Minuten. Der spanische Referee konnte sich die Szene offenbar wegen technischer Probleme nicht selbst auf dem Schirm ansehen. Schneller ging die Entscheidung kurz vor Pause nach einer Unsportlichkeit von Fernandinho, der Sane zu Fall gebracht hatte. Ohne Konsequenz blieb, dass der Schalke-Verteidiger knapp im Abseits gewesen sein dürfte. Nichtsdestotrotz behielt der Algerier Bentaleb (45.) wieder die Nerven.

In der 65. Minute wurde Burgstaller für Hamza Mendyl eingewechselt und hatte schon wenig später indirekt seinen ersten Auftritt. Nach Foul an dem Kärntner sah Otamendi die zweite Gelbe Karte und musste das Feld verlassen. Trotzdem vermochten die "Königsblauen" den Vorsprung nicht über die Zeit zu bringen. Ausgerechnet der Ex-Schalker Sane, in der 78. Minute ins Spiel gekommen, verwandelte zunächst einen Freistoß zum 2:2, ehe Sterling im Duell mit Ralf Fährmann der Siegtreffer gelang.

Die beste Szene in der ersten Hälfte der Partie in Madrid hatte Ronaldo, dessen Freistoß-Hammer in der 9. Minute Atletico-Torhüter Jan Oblak über die Latte lenkte. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Atletico den Druck, Diego Costa (50.) und Antoine Griezmann (53.) vergaben hochkarätige Möglichkeiten. Der eingewechselte Alvaro Morata (70.) traf zwar ins Netz, der deutsche Referee Felix Zwayer gab das Tor nach Überprüfung vor dem Monitor aber nicht, da Morata Verteidiger Giorgio Chiellini vor seinem Kopfball geschubst hatte.

Keine Intervention gab es dann in er 78. Minute. Jose Maria Gimenez stand nach einem Strafraum-Gestocher goldrichtig und brachte den Ball flach im Tor unter. Diego Godin (83.) setzte noch das 2:0 drauf, nach einem Freistoß von Griezmann fälschte Ronaldo Godins Schuss noch leicht ab. Die Rückspiele finden am 12. März statt.

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Artikel OÖN 21. Februar 2019 - 06:49 Uhr
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