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Fußball International

Rapid zog mit Inter das große Los

Von Harald Bartl   18. Dezember 2018 00:04 Uhr

Rapid zog mit Inter das große Los
Mauro Icardi ist Inter Mailands personifizierte Torfabrik.

WIEN. Ein besseres Los hätte man sich beim SK Rapid im Sechzehntel-Finale der Europa League nicht wünschen können.

Gegen Inter Mailand hat das Team von Trainer Didi Kühbauer nichts zu verlieren. Zwei Fußball-Feste sind garantiert, denn auch in Mailand ist die Euphorie trotz des unnötigen Outs in der Champions League beim 1:1 daheim gegen PSV Eindhoven groß. Nach jahrelangem Abrutschen ins Niemandsland der italienischen Serie A hat sich der Klub seit dem Amtsantritt von Trainer Luciano Spalletti erfangen. Nach Platz vier in der Vorsaison liegen die Schwarz-Blauen aktuell auf Platz drei.

Ein Kicker überstrahlt bei den Mailändern auch die beiden kroatischen Vizeweltmeister Marcelo Brozovic und Ivan Perisic: Der Argentinier Mauro Icardi ist nach Cristiano Ronaldo mit Sicherheit die schillerndste Spieler-Persönlichkeit der italienischen Serie A.

"Ein Kindheitstraum"

95 Millionen Euro beträgt der Marktwert des 25-jährigen Stürmers, der Inter als italienischer Torschützenkönig mit 34 Treffern im Alleingang in die Champions League geschossen hatte. Schlagzeilen macht Icardi allerdings nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch abseits des Platzes. Ehefrau Wanda Nara hatte Icardi seinem früheren Klubkollegen und ehemaligen Nationalteamspieler Maxi Lopez weggeschnappt. Das ist auch der Hauptgrund, warum Icardi trotz seiner starken Leistungen nicht für die argentinische Nationalmannschaft bei der WM 2018 berücksichtigt worden war.

"Inter ist natürlich Favorit, aber wir nehmen die Herausforderung mit Freude an", sagte Rapids Trainer Dietmar Kühbauer nach der gestrigen Auslosung. Für Kapitän Stefan Schwab erfüllt sich mit der Reise ins weltbekannte Stadion "ein Kindheitstraum".

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Brügge

Einen spannenden Gegner hat auch Red Bull Salzburg erwischt. Beim FC Brügge drehte sich in den vergangenen Wochen und Monaten trotz der Champions-League-Schlagerspiele gegen Borussia Dortmund und Atlético Madrid vieles um Vorkommnisse außerhalb des Spielfelds. Der Verein stand im Oktober mitten in den Ermittlungen des belgischen Betrugsskandals. Trainer Ivan Leko war bei einer Großrazzia im Oktober sogar kurzfristig verhaftet worden. Einen Tag später durfte er das Gefängnis ohne Auflagen wieder verlassen. Beim Training am Tag danach brach der Trainer in Tränen aus, als ihn die Fans begeistert empfingen.

Der Klub steht weiter im Verdacht, Spiele der belgischen Pro League manipuliert zu haben. Der Skandal hat auch im Klub seine Spuren hinterlassen, zuletzt brach Brügge sportlich ein. Aus den vergangenen sieben Spielen gab es nur einen Sieg. Salzburg-Trainer Marco Rose: "Der belgische Meister hat eine Mannschaft, die sehr gut organisiert ist und über viel Tempo verfügt. Das zeigen auch die Ergebnisse aus der Champions League."

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