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Fußball International

Rapid zittert vor Kunstrasen

Von OÖN   29. Oktober 2020 00:04 Uhr

Rapid zittert vor Kunstrasen
Fountas (re.) fehlt Rapid.

MOLDE. Europa League: Die Grün-Weißen gastieren bei Norwegens Meister

Der SK Rapid steht in der Fußball-Europa-League nach der unglücklichen 1:2-Heimniederlage gegen den FC Arsenal unter Zugzwang. PULS 4 überträgt heute (21 Uhr) das Gastspiel der Grün-Weißen beim norwegischen Meister Molde. Wegen strenger Corona-Richtlinien – die Behörden verlangten negative PCR-Tests unmittelbar nach der Landung – war die Anreise bereits am Dienstag erfolgt. "Alle Tests waren negativ. Das Einzige, was jetzt positiv sein soll, ist das Resultat. Wir werden alles dafür tun", sagte Rapid-Trainer Didi Kühbauer.

Molde hat bereits angeschrieben und sich am ersten Spieltag der Gruppe B nach 0:1-Rückstand mit 2:1 beim irischen Vertreter Dundalk durchgesetzt.

Rapid hat mit dem turbulenten 4:3-Last-Minute-Erfolg beim WAC Selbstvertrauen getankt. Ein Hexenkessel wird die Hütteldorfer im hohen Norden nicht erwarten: Nur 600 Fans dürfen das Match im mit Kunstrasen begrünten Aker-Stadion bei Plusgraden (gestern Abend hatte es acht) verfolgen.

"Der Boden ist garantiert ein kleines Plus für Molde, weil sie daran gewöhnt sind", sagte Kühbauer: "Es ist sicher ein Handicap für uns." Nicht das einzige. Rapid muss seinen Torjäger Taxiarchis Fountas, der gegen Arsenal getroffen hatte, wegen eines Mittelhandknochenbruchs vorgeben.

Personalsorgen hat auch Feyenoord Rotterdam, jener niederländische Traditionsklub, der um 18.55 Uhr (DAZN) in der Gruppe K den Wolfsberger AC empfängt. Trainer Dick Advocaat beklagt insgesamt sieben Ausfälle, mit der Corona-Pandemie hat kein einziger davon zu tun. "Der Gegner hat nichts zu verlieren, das macht ihn gefährlich", weiß Advocaat, dessen Team mit einem 0:0 bei Dinamo Zagreb gestartet ist. Auch der WAC hat nach dem 1:1 gegen ZSKA Moskau schon einen Punkt auf dem Konto. Für den ersten Sieg brauchen die Kärntner eine Glanzleistung gegen das Ensemble um Kapitän Steven Berghuis, der an zehn der 14 Saisontore der Rotterdamer beteiligt war.

Feyenoords Ligarivale PSV Eindhoven muss mit einem Rumpfteam bei Omonia Nikosia antreten. Abgesehen von sieben coronabedingten Ausfällen wurde Eran Zahavi und Jordan Teze die Einreise nach Zypern verweigert, weil beide zu Monatsbeginn positiv getestet worden waren.

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