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Fußball International

Oliver Glasner hat sein neues "Wolfsrudel" schon gefunden

Von Christoph Zöpfl 23. Juli 2019 00:04 Uhr

Oliver Glasner hat sein neues "Wolfsrudel" schon gefunden
Glasner und Kapfenberg-Trainer Russ.

Der Ex-LASK-Trainer gibt dem VfL Wolfsburg den Feinschliff, gestern gab es ein 1:1 im Test gegen Fenerbahçe Istanbul:

Frisch, saftig, steirisch – dieses Motto könnte für die Kicker des deutschen Bundesligisten VfL Wolfsburg gelten, die derzeit in Schladming ihr Trainingslager aufgeschlagen haben. Gestern gab es mit dem neuen, oberösterreichischen Betreuerteam um Ex-LASK-Trainer Oliver Glasner einen Ausflug ins Franz-Fekete-Stadion nach Kapfenberg, wo ein Test gegen Fenerbahçe Istanbul auf dem Programm stand. Die für ein Testspiel ziemlich hitzige Partie endete mit einem 1:1 (0:1). Das Tor für Wolfsburg erzielte der Niederkländer Wout Weghorst (63.), für die Türken traf Vedat Muriqi (25.). Fenerbahce-Neuerwerbung und Ex-Wolfsburger Max Kruse gelang das Kunststück, zweimal die Latte zu treffen.

Heimvorteil hatten die Wölfe in Kapfenberg keinen – unter den 2000 Zuschauern gaben rund 1500 Fenerbahçe-Fans den Ton an. Die Wolfsburger Fan-Minderheit war überschaubar und nicht wirklich lautstark. Das ist ganz nach dem Geschmack von Glasner. "Verglichen mit anderen Klubs ist das Rundherum in Wolfsburg recht unaufgeregt. Auch das war ein Grund, warum ich mich für diesen Klub entschieden habe." Der 44-Jährige ist bei seinem neuen Klub schon so richtig angekommen. Im Vergleich zum LASK hat er zwar ein großes Team an Experten und Spezialisten in seinem Betreuerstab, das Arbeitspensum wurde trotzdem nicht weniger, ganz im Gegenteil. "Der Tag beginnt um halb acht, vor neun Uhr abends bin ich nie in meiner Wohnung, dann gibt’s noch ein Video-Studium – und das war’s dann", sagt Glasner, der seit fünf Wochen mit seinem "Wolfsrudel" arbeitet. Erstmals wieder heim zu seiner Familie nach Riedau kommt er erst nach dem Trainingslager am Sonntag. "Da hab ich meine ersten beiden freien Tage."

Sportlich scheinen die Wölfe auf der richtigen Spur zu sein, auch wenn es gestern noch da und dort Abstimmungsprobleme gab. Seine Stammelf hat Glasner so gut wie sicher beieinander, Stürmer João Victor, den er vom LASK mitgenommen hat, dürfte gesetzt sein. "Er wird auch in der deutschen Bundesliga seine Tore machen", ist Glasner überzeugt. Auch Neuverpflichtung Xaver Schlager dürfte ein Leiberl haben. Ob Ex-LASK-Tormann Pavao Pervan Wolfsburgs die neue Nummer eins ist? Gestern stand er jedenfalls gegen Fenerbahçe in den ersten 45 Minuten im Wolfsburger A-Team.

Artikel von

Christoph Zöpfl

Leiter Sportredaktion

Christoph Zöpfl
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