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Fußball International

0:5 – Eine historische Pleite für den FC Bayern

Von OÖN   28. Oktober 2021 07:39 Uhr

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Borussia Mönchengladbach schrieb Geschichte.

LEVERKUSEN. Zuletzt musste der deutsche Rekordmeister im Jahr 1978 eine höhere Niederlage in Liga oder Pokal hinnehmen

So unterlegen wie beim gestrigen 0:5 (0:3) im DFB-Pokal-Sechzehntelfinalspiel gegen Borussia Mönchengladbach hat man den FC Bayern schon seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen. Die Art und Weise, wie die Mannschaft von Adi Hütter den Gegner vor allem in der ersten Halbzeit aus dem Stadion schoss, war schon einzigartig. Ohne den an Corona erkrankten Trainer Julian Nagelsmann waren die Bayern in allen Belangen unterlegen. Bereits nach 80 Sekunden lag Gladbach nach einem Davies-Fehler 1:0 in Führung. In dieser Tonart ging es weiter. Nach 15 Minuten schloss Bensebaini einen Bilderbuch-Angriff mit seinem Schuss gegen die Laufrichtung von Keeper Manuel Neuer ab, der sein Team vor weiteren Treffern bewahrte. Das 0:3 konnte aber auch er nicht verhindern.

Einen sehr großzügigen Elfmeter verwertete Bensebaini zum 3:0 für Gladbach (21.). Den VAR gibt es in dieser Phase des DFB-Pokals noch nicht. Nach der Pause ging es in dieser Tonart weiter. Embolo erhöhte mit zwei weiteren Treffenr auf 5:0 für Gladbach (51., 58.). Ein 0:5 hatten die Bayern zuletzt in Deutschland in der Saison 1977/78 in der Bundesliga gegen Kaiserslautern kassiert. Im Dezember 1978 setzte es gegen Fortuna Düsseldorf sogar ein 1:7. Die höchste Niederlage in der Bundesliga war in der Saison 1976/77 ein 0:7 gegen Schalke 04. So weit ist es gestern nicht gekommen. Die Schmach war auch so groß genug.

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Hängende Köpfe bei den Bayern

Karim Onisiwo in Hochform

Der österreichische Teamspieler Karim Onisiwo schreibt beim FSV Mainz 05 nur positive und sportliche Schlagzeilen. Der Stürmer, der schon am Freitag beim 4:1 über Augsburg in der Meisterschaft mit einem Tor und zwei Assists geglänzt hatte, war auch beim Einzug ins Cup-Achtelfinale einer der Hauptdarsteller. Der 29-Jährige bereitete beim 3:2 nach Verlängerung gegen Bielefeld das 1:1 vor (53.), fünf Minuten später erzielte Onisiwo das 2:1 selbst. „Ich freue mich, dass wir erfolgreich Fußball spielen. Das ist ein Verdienst des gesamten Teams“, sagte der ehemalige Mattersburg-Akteur. Bielefeld machte den Mainzern trotzdem das Leben schwer – auch deshalb, weil ÖFB-Legionär Patrick Wimmer die Vorarbeit zum 1:0 (5.) und zum 2:2 (89.) geleistet hatte.

Der SC Freiburg ist als einziger deutscher Oberhausklub noch ungeschlagen. In Osnabrück hätte die Serie reißen können. Erst in der 120. Minute glückte Keven Schlotterbeck das Tor zum 2:2, im Elfmeterschießen behielt das Team von Christian Streich die Oberhand. Allerdings ohne ÖFB-Teamverteidiger Philipp Lienhart, der schon in der 26. Minute verletzt ausscheiden musste.

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