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Fußball International

Lionel Messi: „Du glaubst, dass du noch 25 bist, aber dein Körper sagt dir etwas anderes“

Von OÖN-Sport/APA   18. Oktober 2019 11:30 Uhr

FBL-EUR-GOLDEN SHOE-AWARD
Lionel Messi

BARCELONA. Barcas Superstar Lionel Messi spürt vor dem „Clasico“ gegen Real Madrid das Alter.

Eine Woche vor dem geplanten "Clasico" stehen für Spaniens Fußball-Erzrivalen Real Madrid und Barcelona Auswärtsspiele auf dem Programm. Der Rekordchampion und ungeschlagene Tabellenführer aus der Hauptstadt gastiert am Samstagabend (21 Uhr) beim nur auf Platz 18 liegenden Aufsteiger RCD Mallorca, der zwei Zähler zurückliegende Meister "Barca" bereits acht Stunden zuvor beim Tabellen-14. Eibar. 

Mit einem Sieg könnte der Titelverteidiger zumindest kurzzeitig erstmals in dieser Saison die Spitze übernehmen. Beim bisher letzten Gastspiel in Eibar im Mai mussten sich die Katalanen jedoch mit einem 2:2 begnügen.

Barcelonas Superstar Lionel Messi betonte indes im Vorfeld der Partie, dass der dritte Meistertitel en suite das oberste Saisonziel sei. "Die Champions League ist natürlich etwas Besonderes, das wir alle gewinnen wollen, aber wir sind uns alle bewusst, dass La Liga am wichtigsten ist", bekräftigte der Weltfußballer. "Wir vergessen niemals auf die Liga und den Cup, weil wir Barcelona sind und immer alles gewinnen wollen."

Messi will nun „achtsamer“ sein

Der 32-Jährige, der zum Meisterschaftsbeginn verletzungsbedingt gefehlt hatte, ist mittlerweile wieder fit, spürt aber langsam das Alter. "Es ist hart, denn vom Kopf her glaubst du, dass du noch immer 25 bist und dieselben Dinge wie damals machen kannst. Aber dein Körper sagt dir etwas anderes", erklärte Messi, dass er nun "achtsamer" sein und sich "auf andere Weise sowohl für das Training als auch die Spiele vorbereiten" müsse.

Der Schlager der neunten Runde steigt am Samstagabend in Madrid, wo der drei Punkte hinter Real liegende Vizemeister Atletico den Tabellenachten Valencia empfängt. Wo bzw. wann jener der zehnten Runde zwischen Barcelona und Real stattfindet, steht dagegen noch in den Sternen. Der für 26. Oktober angesetzte "Clasico" soll laut Medienberichten wegen der jüngsten gewaltsamen Proteste von katalanischen Unabhängigkeitsbefürwortern in den Dezember verschoben werden.

Klubs lehnten Vorschlag ab

Die Liga hatte bereits am Mittwoch beim nationalen Verband um einen Tausch des Heimrechts angesucht. Demnach sollte am Samstag in einer Woche in Madrid gespielt werden und dafür das zweite Meisterschafts-Duell der beiden Erzrivalen im März 2020 in Barcelona und nicht in der spanischen Hauptstadt stattfinden. Dieser Vorschlag stieß jedoch bei beiden Clubs auf Ablehnung.

Barcelona-Trainer Ernesto Valverde sprach sich sogar dafür aus, dass die Partie wie geplant in der katalanischen Metropole stattfinden solle, weil sein Team auch am kommenden Mittwoch in der Champions League bei Slavia Prag auswärts antreten muss. Der 55-Jährige warnte vor einem Schnellschuss: Es bleibe noch genug Zeit, um die weitere Entwicklung in Barcelona abzuwarten, bevor man eine Entscheidung treffen müsse. "Es wird viel über dieses Spiel gesprochen. Es stimmt, dass es einen Vorschlag gab, das Heimrecht zu tauschen, den wir aber nicht unterstützen. Wir sollten den Kalender und auch die Fans respektieren", forderte Valverde am Donnerstag.

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