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Fußball International

Jetzt schaut auch bei den Champions das Kamera-Auge ganz genau hin

Von OÖN   12. Februar 2019 00:04 Uhr

Jetzt schaut auch bei den Champions das Kamera-Auge ganz genau hin
Mit Ole Gunnar Solskjaer (re.) ist der Erfolg zu Manchester United zurückgekehrt.

MANCHESTER. Champions League: In Manchester und Rom ist heute erstmals der Videobeweis im Einsatz

Lange hatte sich Aleksander Ceferin, der Präsident des europäischen Fußball-Verbands UEFA, gegen die Einführung des Videobeweises in der Champions League gewehrt. Jetzt ging es doch schneller als erwartet. Ab heute bekommen die Schiedsrichter auch in der Königsklasse des europäischen Klubfußballs Unterstützung von außen. Es ist doch etwas unüblich, dass mitten in der Saison gewechselt wird. Der Beschluss zur Änderung wurde allerdings erst im Dezember 2018 gefasst. Im Gegensatz zum Weltverband FIFA hatte die UEFA länger gezögert.

Zum Auftakt des Champions-League-Achtelfinales stehen heute zwei Partien auf dem Programm. Im Schlager des Abends trifft Manchester United daheim auf Paris Saint-Germain (21 Uhr, DAZN live). Manchester ist nach dem Abgang von Trainer José Mourinho wieder kompakter geworden. Nachfolger Ole Gunnar Solskjær holte aus den vergangenen elf Spielen zehn Siege. Im Old Trafford fehlt dem Gegner Paris Saint-Germain heute nicht nur der noch länger verletzte Neymar, mit Edinson Cavani steht ein weiterer Topstürmer verletzungsbedingt nicht zur Verfügung.

In Rom steht vor dem Heimspiel von AS Roma gegen den FC Porto Romas Trainer Eusebio Di Francesco unter ganz genauer Beobachtung. Nach einer durchwachsenen Saison und derzeit nur Rang sechs in der Serie A könnten die "Giallorossi" in der Champions League einen Bonus bei den Fans sammeln. Porto tritt im Olympiastadion als Außenseiter an, ist aber in dieser Saison in der Champions League noch immer ungeschlagen.

Rapid startet gegen Inter

Am Donnerstag steigen dann die österreichischen Klubs Rapid (gegen Inter Mailand) und Salzburg (in Brügge) ins Geschehen ein. Erstmals seit der Einführung der Europa League als Nachfolgebewerb des UEFA-Cups im Jahr 2009 sind zwei österreichische Teams in der K. o.-Phase vertreten.

Für Rapid ist die Aufgabe gegen Inter besonders schwierig: In den bisherigen 42 K. o.-Duellen gegen italienische Vereine konnte sich nur zehn Mal der österreichische Klub durchsetzen. Zuletzt gelang das zwei Mal Salzburg: im Vorjahr beim 4:1 (nach 2:4 im Hinspiel) gegen Lazio Rom sowie 2003 beim 2:1 auswärts gegen Udine (nach der 0:1-Heimniederlage beim Hinspiel im Linzer Stadion). Inter Mailand konnte am Wochenende zwar gegen Parma mit 1:0 gewinnen, Trainer Luciano Spalletti bleibt aber angezählt. Sein Verhältnis zu Stürmerstar Mauro Icardi gilt als schlecht.

Gegen die belgischen Vereine sieht die österreichische Bilanz etwas besser aus. In bisher 49 Spielen gab es für die ÖFB-Vertreter bei 23 Niederlagen immerhin 17 Siege und neun Remis. In K. o.-Duellen steht es 12:7 für Belgien. Salzburg will die ÖFB-Bilanz aufbessern.

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