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In München hängt der Haussegen schief

MÜNCHEN. Stürmer Lewandowski sparte nach dem K. o. gegen Liverpool nicht mit Kritik.

In München hängt der Haussegen schief

Manuel Neuer und Robert Lewandowski haderten mit dem Schicksal. Bild: Action Images via Reuters

Liverpool hat Bayern München "die Grenzen aufgezeigt". Das musste nach dem 1:3 und dem Aus im Achtelfinale der Fußball-Champions-League auch Bayern-Coach Niko Kovac eingestehen. Für "Reds"-Coach Jürgen Klopp hingegen hing der Münchner Himmel voller Geigen. "So ein Ausrufezeichen zu setzen – das ist schon brutal gut. Die Leidenschaft war außergewöhnlich", schwärmte der Deutsche. Während Vorjahresfinalist Liverpool gemäß Klopp "zurück auf der Landkarte des internationalen Spitzenfußballs" ist, dankte eine Münchner Champions-League-Generation mit ÖFB-Teamspieler David Alaba nach drei Endspielen, vier Halbfinal-Teilnahmen und dem Titelgewinn 2013 als Krönung ab. Ein Viertelfinale ohne deutsche Beteiligung hatte es zuletzt 2006 gegeben.

Jetzt gibt die englische Premier League den Ton an, die Hälfte aller Viertelfinalisten (Auslosung heute, 12 Uhr) kommt von der "Insel": Manchester City, Liverpool, Manchester United und Tottenham.

Den Bayern bleibt nur noch Hausmannskost: "Wir müssen uns jetzt aufrichten. Unser Ziel ist es, Bundesliga und DFB-Pokal zu gewinnen", betonte Kovac, der sich nach der Pleite gegen Liverpool mit kritischen Tönen (aus den eigenen Reihen) konfrontiert sah. Stürmer Robert Lewandowski hatte die Angsthasen-Taktik seines Trainers überhaupt nicht geschmeckt. "Wir haben in beiden Spielen zu defensiv gespielt. Wir haben keinen Druck nach vorne gemacht, keine Chancen herausgespielt, zu Hause zu wenig riskiert", sagte der Pole zum norwegischen TV-Sender "viasport". Die nackten Zahlen bestätigen Lewandowski.

"Am Ende zu wenig"

Die Bayern gaben am Mittwoch nur sechs Torschüsse ab, so wenige wie noch nie zuvor in einem Heimspiel der "Königsklasse". Auch Verteidiger Mats Hummels hätte sich mehr offensive Akzente gewünscht: "Ein Tick mehr Mut hätte uns gut getan. Es war ein Klassenunterschied – international am Ende zu wenig."

Defensiv waren die Münchner ebenfalls nicht sattelfest. DFB-Keeper Manuel Neuer läutete mit einem Fehler vor dem 0:1 (25.) durch Doppel-Torschütze Sadio Mané den sportlichen Untergang ein. Neuers "Ausflug" wurde vor den Augen von DFB-Bundestrainer Jogi Löw gnadenlos bestraft.

Beim FC Barcelona schwärmten nach dem 5:1 gegen Lyon wieder einmal alle von Lionel Messi (zwei Tore): "Er war unglaublich", sagte Trainer Ernesto Valverde.

Lesen Sie auch: Sadio Mané in der Rubrik "Menschen" auf Seite 4 und "E-Mail an ..." Uli Hoeneß auf Seite 19

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Artikel 15. März 2019 - 06:59 Uhr
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