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Fußball International

Glasner: "Jetzt geht es darum, die Ernte einzufahren"

17. April 2021 00:04 Uhr

Glasner: "Jetzt geht es darum, die Ernte einzufahren"
Wolfsburg-Trainer Oliver Glasner: Was bringt die Zukunft?

WOLFSBURG. Heute trifft der VfL Wolfsburg auf Tabellenführer FC Bayern.

Kommt noch einmal Spannung in das Titelrennen der deutschen Fußball-Bundesliga? Auf den vom Champions-League-Aus in Paris gezeichneten Spitzenreiter FC Bayern wartet heute (15.30 Uhr, Sky) eine Herkulesaufgabe. Der Tabellendritte VfL Wolfsburg verspricht den Münchnern, die weiterhin ohne den rekonvaleszenten Torjäger Robert Lewandowski (Bänderdehnung im Knie) auskommen müssen, einen heißen Tanz. "Wenn wir die nötige Effizienz an den Tag legen, traue ich uns durchaus einen Sieg zu", sagte Oliver Glasner, der Erfolgscoach der "Wölfe".

Der 46-Jährige hat in seinem bis 2022 laufenden Vertrag in Wolfsburg eine Ausstiegsklausel. Ein frühzeitiger Abgang ist trotz der Aussicht auf das Rampenlicht der Champions League nicht ausgeschlossen. "Wir wissen alle nicht, was die Zukunft bringt", sagte der Oberösterreicher: "Du kannst heute etwas mit voller Überzeugung sagen, und morgen ist es plötzlich plötzlich anders – und dann wirst du vielleicht als Lügner dargestellt."

Die Gerüchteküche brodelt jedenfalls, an Optionen mangelt es nicht. Zuletzt poppte der Name Glasner im Zusammenhang mit Eintracht Frankfurt auf. Doch damit nicht genug: Sollte Leipzig-Trainer Julian Nagelsmann tatsächlich Nachfolger von Hansi Flick beim FC Bayern werden, könnte Glasner in den Red-Bull-Stall zurückkehren.

Wobei dann nicht nur Leipzig denkbar wäre, sondern auch Salzburg. Vorausgesetzt, Jesse Marsch verlässt den österreichischen Meister. Glasners Rückkehr in die Heimat ist insofern ein Thema, als ihm die durch Corona verschärfte Trennung von seiner Familie zusetzen soll.

Im Moment gilt die volle Konzentration dem VfL, der in dieser Saison zuhause noch ungeschlagen ist. "Jetzt geht es darum, die Ernte einzufahren. Davon kann man sich dann richtig satt essen", betonte Glasner.

Hertha BSC in Quarantäne

Nach mehreren Coronafällen muss Hertha BSC in die komplette Isolation. "Wir richten uns auf 14 Tage Quarantäne ein, das ist mit dem Gesundheitsamt geklärt", sagte der CEO der Berliner, Carsten Schmidt. Die Matches gegen Mainz (für Sonntag geplant), Freiburg (Mittwoch) und Schalke (Samstag) wurden abgesagt. (alex)

29. Runde: Heute, 15.30 Uhr: Wolfsburg – Bayern München, Mönchengladbach – Frankfurt, Freiburg – Schalke, Union Berlin – Stuttgart, Augsburg – Bielefeld; 18.30 Uhr: Leverkusen – Köln. Sonntag, 15.30 Uhr: Dortmund – Bremen. Abendspiel: Leipzig – Hoffenheim. Abgesagt: Mainz – Hertha BSC. Tabelle: 1. Bayern München 65, 2. RB Leipzig 60, 3. Wolfsburg 54, 4. Frankfurt 53, 5. Dortmund 46, 6. Leverkusen 44; 14. Mainz 28, 15. Hertha BSC 26, 16. Bielefeld 26, 17. Köln 23, 18. Schalke 13

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