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Dortmunds Antwort im Titelkampf

DORTMUND. Fußball: Nach 1:0-Sieg in Leipzig bleibt der Vorsprung auf den FC Bayern bei sechs Punkten. In England wird die Kritik an ÖFB-Teamspieler Marko Arnautovic immer lauter.

Dortmunds Antwort im Titelkampf

Axel Witsel schoss Borussia Dortmund zum 1:0-Sieg über RB Leipzig. Bild: GEPA

Die erste Frühjahrs-Belastungsprobe im Titelkampf der deutschen Fußball-Bundesliga überstand Borussia Dortmund souverän. Mit dem 1:0-(1:0-)Auswärtssieg in Leipzig konnten die Schwarz-Gelben den Vorsprung auf den FC Bayern (3:1 am Freitag über Hoffenheim) bei sechs Punkten belassen.

Axel Witsel war nicht nur der Schütze des entscheidenden Treffers (19.), sondern auch das Um und Auf im Spiel des Tabellenführers. Leicht war es für Dortmund nicht. Schließlich hatte man bereits vor dem Anpfiff mit Marco Reus den besten Spieler der Hinrunde vorgeben müssen. Reus hatte eine Bänderüberdehnung erlitten, nachdem er im Training umgeknickt war. Glück im Unglück: Die Pause dürfte nicht allzu lange dauern. Sportchef Michael Zorc gab gestern Entwarnung. "Wir hoffen, dass es eine oder maximal zwei Wochen dauert." Mit Verteidiger Ömer Toprak hatte auch noch ein zweiter Stammspieler verletzt gefehlt. Er wurde aber von Julian Weigl hervorragend vertreten. Für Leipzig war es die erste Heimniederlage der laufenden Saison. Bei den Bayern war man nach dem 3:1-Sieg über Hoffenheim großteils zufrieden. "Die erste Halbzeit war sensationell. Das war unser Anspruch. Das ist das, was wir können", freute sich Trainer Niko Kovac. Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann führte die perfekte erste Halbzeit der Bayern auch auf Schwächen des eigenen Teams zurück. "Die erste Halbzeit war von uns erschreckend, da haben wir uns viel versteckt und wenig Aggressivität gezeigt. Defensiv hatten wir wenig Mut, sind viel hinterhergelaufen. Die zweite Hälfte war dann gut."

West-Ham-Fans sauer

Kompliziert ist die Situation für Marko Arnautovic. Während der angestrebte Wechsel nach China noch immer in weiter Ferne liegt, ist der ÖFB-Teamspieler bei seinem aktuellen Klub West Ham United jetzt endgültig vom Publikumsliebling zum Buhmann geworden. Dass er beim 0:2 gegen Bournemouth nicht im Kader stand, weil er mental nicht bereit sei zu spielen, nahmen ihm viele Anhänger des Londoner Traditionsklubs übel. Nachdem der chinesische Meister Shanghai SIPG die Verhandlungen abgebrochen hat, versucht nun mit Guangzhou ein Konkurrent den Arnautovic-Transfer zu fixieren. Ein Verbleib bei West Ham ist jetzt unwahrscheinlicher denn je.

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Artikel 21. Januar 2019 - 00:04 Uhr
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