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Fußball International

Die Gerüchteküche brodelt: Wird Ronaldo ein Fall für die Bayern?

Von Alexander Zambarloukos  24. Juni 2022 12:32 Uhr

Cristiano Ronaldo

Der portugiesische Superstar könnte den abwanderungswilligen Polen Robert Lewandowski beim deutschen Fußball-Rekordmeister ersetzen

Sollte Robert Lewandowski tatsächlich in diesem Sommer den FC Bayern verlassen, dann braucht der deutsche Fußball-Rekordmeister dringend Ersatz im Sturmzentrum. Mit Sadio Mane vom FC Liverpool haben die Münchner zwar den ersten namhaften Neuzugang präsentiert, der 30-Jährige braucht aber einen kongenialen Partner, den er mit Bällen füttern kann.

Die spanische Zeitung „AS“ berichtet, dass Ronaldo den englischen Traditionsverein Manchester United verlassen möchte, weil der Kader zu schwach aufgestellt sein soll, um im Kampf um große Trophäen konkurrenzfähig zu sein.

Trotz seiner 37 Jahre ist „CR7“ nach wie vor eine heiße Aktie auf dem Transfermarkt und nach wie vor für jede Menge Tore gut. Nach dem Gerücht um einen möglichen Wechsel zur AS Roma, dem Klub von Jose Mourinho, der „CR7“ schon bei Real Madrid unter seinen Fittichen hatte, kommt jetzt der FC Bayern ins Spiel.

Die „Roten“ machen sich Gedanken über eine Alternative zu Lewandowski, den es trotz eines bis Mai 2023 laufenden Vertrages, sofort zum FC Barcelona ziehen soll.

50 Millionen Euro für Lewandowski?

Allerdings ist dieser angedachte Deal noch weit von einer Vollzugsmeldung entfernt. Es heißt, dass die Bayern 50 Millionen (als Fixum) von den Katalanen fordern, auf Bonusklauseln mit verspäteten Geldleistungen wollen sie sich wegen der überschaubaren Zahlungsmoral der finanziell arg gebeutelten „Blaugrana“ erst gar nicht einlassen. Entweder gleich oder gar nicht.

Die englische „Sun“ schrieb, dass Ronaldo Manchester United nur für drei Klubs verlassen würde: den FC Bayern, Paris Saint-Germain und die Roma. Der mehrmalige Weltfußballer soll frustriert sein, weil sich Manchester United so passiv auf dem Transfermarkt verhält. Bis dato ist der neue Cheftrainer Erik ten Hag, der dem jetzigen ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick nachgefolgt ist, der einzige prominente Neuzugang.

Die „Red Devils“ zeigen zwar Interesse am niederländischen Mittelfeldspieler Frenkie de Jong, von einer Einigung mit dem FC Barcelona, der bis zu 85 Millionen fordert, kann aber keine Rede sein.

Die Ablösesumme für Ronaldo wird das geringste Problem der Bayern sein. Einem verdienten Spieler wird ManUnited keine Steine in den Weg legen. Allerdings könnte der Ausnahmespieler das Gehaltsgefüge bei den Münchnern ordentlich durcheinanderwirbeln. 

„CR7“ soll bei Manchester United 29 Millionen Euro netto pro Saison verdienen, bei den Bayern ist/war Lewandowski mit 24 Millionen brutto der am besten Verdienende. 

Was wird wohl den Legenden Manuel Neuer und Thomas Müller angesichts dieser Ronaldo-Idee durch den Kopf gehen?

Artikel von

Alexander Zambarloukos

Redakteur Sport

Alexander Zambarloukos

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