Lade Inhalte...

Fußball International

Conference League: Mögliche LASK-Gegner im Play-off stehen fest

Von nachrichten.at/apa   02. August 2021 15:00 Uhr

FILE PHOTO: A logo is pictured on UEFA headquarters in Nyon
(Symbolfoto)

NYON. Österreichs Fußball-Bundesligisten kennen ihre Gegner für die bevorstehenden Auftritte auf europäischer Bühne. Die Paarungen im Überblick:

Der LASK würde in der Conference League beim Aufstieg gegen Vojvodina Novi Sad (5. und 12. August) im Duell um den Einzug in den neuen Bewerb am 19. und 26. August auf den Verlierer der Begegnung zwischen dem türkischen Rekordmeister und aktuellen Vizemeister Galatasaray Istanbul und dem schottischen Cupsieger St. Johnstone treffen. Der LASK würde das Hinspiel im Klagenfurter Wörtherseestadion austragen.

Sturm Graz gegen Mura oder Vilnius

Sturm Graz trifft im Play-off um den Aufstieg in die Gruppenphase der Fußball-Europa-League auf den slowenischen Club NS Mura aus Murska Sobota oder Schalgiris Vilnius aus Litauen. Die Grazer gelten als Favorit und spielen am 19. August zunächst auswärts. Das Rückspiel steigt am 26. August in Graz.

Mura hat in der vergangenen Saison erstmals den slowenischen Meistertitel geholt, aktuell ist die Mannschaft von Trainer Ante Simundza mit nur einem Punkt aus drei Runden Schlusslicht. Vilnius ist dagegen aktueller Tabellenführer und kann sich Informationen von Mario Pavelic holen, der im Sommer vom WAC zum achtfachen Meister nach Litauen gewechselt ist. Mura und Vilnius spielen am 5. und 12. August den Aufsteiger aus.

"Auch wenn es kleinere Länder sind, müssen wir trotzdem genügend Respekt vor diesen beiden Teams haben. Trotzdem müssen wir es uns absolut zutrauen, diese Hürde zu überstehen", erklärte Sturm-Trainer Christian Ilzer.

Falls Rapid in der dritten Qualifikationsrunde am 5. und 12. August Anorthosis Famagusta aus Zypern eliminiert, treffen die Hütteldorfer im Play-off auf Sorja Luhansk aus der Ukraine. Das ergab die Auslosung am Montag. Die Sieger im EL-Play-off steigen in die Gruppenphase der Europa League auf, die Verlierer spielen in der neu geschaffenen Gruppenphase der Conference League.

Salzburg-Trainer Jaissles gegen Ex-Verein

Red Bull Salzburg trifft im Kampf um den Einzug in die Gruppenphase auf Bröndby IF, den ehemaligen Club des neuen Salzburg-Trainers. Die Roten Bullen haben gegen den dänischen Meister im ersten Play-off-Spiel am 17. August Heimvorteil, das Rückspiel in Bröndby findet am 25. August (jeweils 21.00 Uhr/live Sky) statt. Das ergab die Auslosung des Play-off am Montag in Nyon.

SOCCER - BL, RBS vs Ried
Red Bull Salzburg-Trainer Matthias Jaissle

Jaissle war von 2017 bis 2019 unter Chef Alexander Zorniger Co-Trainer bei Bröndby, ehe er zu Red Bull wechselte und im heurigen Sommer die Nachfolger von Jesse Marsch als Cheftrainer antrat. "Für mich persönlich ist es ein spezielles Spiel. Ich hatte dort eine tolle und erfolgreiche Zeit und freue mich auf das Wiedersehen", sagte der 33-Jährige.

Das Ziel der Salzburger ist klar, sie wollen zum dritten Mal in Folge in die Gruppenphase der Königsklasse einziehen. "Natürlich ist es unser Ziel, in die Gruppenphase zu kommen. Aber wir wissen, dass mit Bröndby ein sehr guter Gegner auf uns wartet. Das ist ein Duell auf Augenhöhe, bei dem Kleinigkeiten entscheiden werden", erklärte Jaissle.

"Bröndby ist dänischer Meister und ein Gegner, der uns in den beiden Spielen sicher alles abverlangen wird", ist auch Routinier Andreas Ulmer überzeugt. Sein Teamkollege Rasmus Kristensen freut sich auf ein Duell mit einem Club seiner Heimat. "Für mich als Dänen ist das natürlich eine tolle Auslosung. Ich freue mich, wieder einmal in meiner Heimat spielen zu können", sagte Kristensen und warnte: "Ich schaue sehr viel dänischen Fußball und kenne die Mannschaft ein wenig. Sie haben eine tolle Saison gespielt und sind verdient Meister geworden. Es wird eine schwierige Aufgabe für uns." Bei einer Niederlage würde es für den heimischen Serienmeister in der Europa League weitergehen.

Bröndby, ein Arbeiterclub aus der westlichen Vorstadt der Hauptstadt Kopenhagen, hat in der vergangenen Saison zum elften Mal und erstmals nach 16 Jahren den Titel geholt. Die Mannschaft von Trainer Niels Frederiksen und mit dem ehemaligen Rapid-Spieler Andrija Pavlovic liegt in der noch jungen Saison nach drei Spielen mit drei Remis nur auf Rang sieben.

 

Interessieren Sie sich für dieses Thema?

Mit einem Klick auf das “Merken”-Symbol fügen Sie ein Thema zu Ihrer Merkliste hinzu. Klicken Sie auf den Begriff, um alle Artikel zu einem Thema zu sehen.

Lädt
turned_in

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

turned_in

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

turned_in

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

turned_in

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

7  Kommentare expand_more 7  Kommentare expand_less