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Fußball International

Alles oder nichts: Letzter Matchball für Salzburg

07. Dezember 2021 00:04 Uhr

Alles oder nichts: Letzter Matchball für Salzburg
Sevillas Jules Kounde (li.) im Duell mit Salzburg-Stürmer Karim Adeyemi

SALZBURG. Am Mittwoch reicht ein Remis gegen Sevilla für den Achtelfinaleinzug.

 wei Matchbälle – beim 1:2 in Wolfsburg und beim 0:1 in Lille – hat Österreichs Fußballmeister FC Salzburg in der Gruppenphase ausgelassen, im dritten und letzten Versuch soll es aber für die "Roten Bullen" mit dem erstmaligen Einzug in das Achtelfinale der Champions League klappen. Den Mozartstädtern genügt am Mittwoch (21 Uhr, ServusTV) zu Hause gegen den spanischen Liga-Zweiten FC Sevilla ein Unentschieden, um alles klarzumachen.

"Wir werden sicher mehr Räume vorfinden als zuletzt gegen Hartberg (2:1, Anm.), das kommt unserem Spiel entgegen", versprüht Salzburg-Trainer Matthias Jaissle Selbstvertrauen. An das Worst-Case-Szenario will der 33-jährige Deutsche keine Gedanken verschwenden. Sollte das Team um Kapitän Andreas Ulmer nämlich verlieren und gleichzeitig Wolfsburg mit Ex-LASK-Kapitän Pavao Pervan im Tor gegen Lille gewinnen, würde Salzburg vom zweiten auf den vierten Tabellenplatz abrutschen. Damit bliebe nicht einmal das Trostpflaster Europa League, die internationale Reise wäre für diese Saison zu Ende.

Noch stärker unter Druck steht der als Favorit auf Platz eins in der Gruppe G gestartete FC Sevilla, für den ein Sieg Pflicht ist, um in die K.-o.-Phase der "Königsklasse" einzuziehen. Der Lockdown in Österreich kommt den technisch versierten Andalusiern entgegen. Der Rückenwind von knapp 30.000 Fans, die Salzburg zu den Heimsiegen über Lille (2:1) und Wolfsburg (3:1) getragen haben, bläst morgen nicht, die Red-Bull-Arena muss leer bleiben.

"Höhen und Tiefen"

Spektakulär kann es trotzdem werden, das Hinspiel in Sevilla lässt grüßen. Dort war der spanische Spitzenverein (Marktwert 415,9 Millionen Euro) mit dem 1:1-Remis sehr gut bedient, weil sich das Red-Bull-Ensemble den Luxus geleistet hatte, zwei von drei Elfmetern zu vergeben. Karim Adeyemi und Torschütze Luka Sucic aus Alkoven waren am 14. September vom ominösen Punkt gescheitert. Das sollte sich nicht in den Köpfen festgesetzt haben.

"Es ist normal bei einer so jungen Truppe, dass man Höhen und Tiefen hat", beschwichtigt Jaissle, der den an der Wade verletzten Innenverteidiger Maximilian Wöber vorgeben muss. Hinter dem Einsatz von Stürmer Noah Okafor steht ein Fragezeichen.

"Wir wissen, dass wir etwas Außergewöhnliches schaffen können. Dafür geben wir alles", betonte Jerome Onguene. (mag/alex)

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