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Real Madrid unter Zugzwang: Welchen WM-Star holen die Königlichen?

MADRID. Der Champions-League-Sieger braucht einen schillernden Nachfolger für Ronaldo

Real Madrid unter Zugzwang: Welchen WM-Star holen die Königlichen?

Für Präsident Florentino Perez ist der Brasilianer Neymar von Paris Saint-Germain der Wunschkandidat auf die Nachfolge von Cristiano Ronaldo. Bild: APA/AFP/BENJAMIN CREMEL

100 Millionen Euro nahm Real Madrid mit dem Verkauf von Cristiano Ronaldo an Juventus Turin ein – angesichts der 33 Jahre von Cristiano Ronaldo eigentlich ein gutes Geschäft. Doch der Champions-League-Sieger stellte sich damit selbst unter Zugzwang: Nicht nur die sportliche Lücke muss geschlossen werden, es muss auch ein schillernder Star her. Die WM macht solche Stars – und Real Madrid schlägt im Vierjahresrhythmus zu.

 

2002: In Japan und Südkorea erzielte Ronaldo auf dem Weg zu Brasiliens WM-Titel acht Tore und staubte damit auch den Goldenen Ball als bester Torschütze des Turniers ab. 45 Millionen zahlte Real Madrid für die Dienste des damals 25-Jährigen an Inter Mailand. Fünf Jahre stürmte Ronaldo für Real Madrid und erzielte in 177 Pflichtspielen für die Königlichen 104 Tore.

2006: Bei der WM in Deutschland holte Italien den Titel. Kapitän und Abwehrchef der "Squadra azzurra" war damals Fabio Cannavaro. Der damals 32-Jährige wurde bei der Wahl zum besten Spieler des Turniers Zweiter hinter Frankreichs Zinédine Zidane gewählt. Real Madrid verpflichtete ihn um sieben Millionen Euro von Juventus Turin, wohin er nach zwei Jahren zurückkehrte. Dazu holte Real zwei Spieler, die sich bei der WM einen Namen gemacht hatten: Der Brasilianer Marcelo und der Argentinier Gonzálo Higuaín wurden nach Europa geholt.

2010: Mit Marcelo und Higuaín machte Real Madrid gute Erfahrungen, deswegen wurden wieder aufstrebende Spieler geholt, die bei der WM überzeugten: Mesut Özil wurde im 18 Millionen von Bremen verpflichtet, Sami Khedira um 14 Millionen von Stuttgart. Der große Wurf gelang mit den beiden deutschen Nationalspielern aber nicht.

2014: In Brasilien ging der Stern von James Rodríguez auf. Bis zum Ausscheiden im Viertelfinale gegen Brasilien erzielte er sechs Treffer und wurde damit WM-Torschützenkönig. 75 Millionen zahlte Real Madrid an den AS Monaco für die Dienste des damals 23-Jährigen. Eine große Rolle spielte er im "Weißen Ballett" danach nicht. Inzwischen spielt er bei Bayern München.

2018: Wen holt Real Madrid diesmal? Englands Harry Kane hat kurz vor der Endrunde bis 2023 bei Tottenham verlängert, Mohamed Salah bei Liverpool. Real-Präsident Florentino Perez hat sich längst auf Neymar eingeschossen, auch Kylian Mbappé wird mit einem Wechsel in Verbindung gebracht – doch ob Paris Saint-Germain sich von Reals Millionen beeindrucken lässt?

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Artikel 13. Juli 2018 - 00:04 Uhr
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