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Fußball International

Rapid: Heute geht es auch um die Zukunft des Trainers

Von OÖN   30. August 2018 00:04 Uhr

Rapid: Heute geht es auch um die Zukunft des Trainers
Goran Djuricin

BUKAREST. Nach dem 3:1-Sieg im Hinspiel kämpfen die Hütteldorfer um den Einzug in die Europa League

Obwohl die Saison noch jung ist, wartet auf Rapid heute (20.30 Uhr/live, ORF eins) praktisch schon das Spiel des Jahres. Im Play-off-Retourmatch zur Fußball-Europa-League in Bukarest gegen den Steaua-Nachfolgeklub FCSB geht es um den Einzug in die Gruppenphase und damit um ein großes Saisonziel, das einige Millionen Euro an Mehreinnahmen bringen würde. Es geht aber auch um die Zukunft des in die Kritik geratenen Trainers Goran Djuricin. Der Wiener wäre noch schwerer angezählt, sollte der 3:1-Vorsprung aus der ersten Partie verspielt werden. Die organisierte Fanszene fordert bekanntlich die Ablöse des 43-Jährigen. "Aber das spielt für mich vor diesem Spiel zu null Prozent eine Rolle", beteuerte der Coach am Mittwoch vor dem Abflug in die rumänische Hauptstadt.

Dort dürfte seine Mannschaft eine hitzige Atmosphäre erwarten. Djuricin rechnet mit über 40.000 Zuschauern in der "Arena Nationale", darunter etwa 500 im Lager von Rapid. Djuricin: "Es wird intensiv werden. Wir müssen uns so wie in der ersten Partie beweisen."

Der Trainer rechnet mit Gastgebern, die vom Anpfiff weg auf volle Offensive setzen. "Sie werden sofort angreifen, weil sie auch mehr Druck haben als wir. Sie brauchen zumindest zwei Tore, aber wir wollen zumindest eines schießen."

Trotz der zu erwartenden lautstarken Publikumsunterstützung und der FCSB-Qualitäten in der Offensive trat Djuricin die Reise mit viel Optimismus an. "Wir fliegen mit großen Erwartungen nach Bukarest, denn wir haben schon im Hinspiel gesehen, was möglich ist."

Angesichts des verkorksten Liga-Starts und der dadurch ausgelösten Fanproteste gegen Djuricin könnte ein Aufstieg gegen den rumänischen Rekordchampion zumindest vorerst einigermaßen Ruhe einkehren lassen.

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