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Fußball International

Eintracht Frankfurt – ein Klub voller Anekdoten und Kuriositäten

10. Juli 2012 00:04 Uhr

Eintracht Frankfurt – ein Klub voller Anekdoten und Kuriositäten
Frankfurt-Trainer Armin Veh

LINZ. Die Eintracht aus Frankfurt ist nicht irgendein Fußballverein. Vor dem heutigen Gastspiel des Traditionsklubs gegen den FC Blau-Weiß Linz im Linzer Donaupark (19 Uhr) haben die OÖN einige Kuriositäten rund um den „Kultklub“ zusammengetragen.

Die Angst um den Klubnamen: Vor einem Jahr musste die Eintracht vor Gericht gehen, um auch weiter Eintracht Frankfurt zu heißen. Ein lokaler Ringerklub hatte eine Gesetzeslücke gefunden und sich den Namen beim Europäischen Markenamt eintragen lassen. Die Fußballer zogen vor Gericht – und bekamen Recht. Nur die „echte“ Eintracht darf sich auch weiterhin Eintracht nennen.

Das Hochwasser am Parkplatz: Wie es die Eintracht 1985 schaffte, nach einer Grippewelle in der Mannschaft das Spiel gegen den HSV ausfallen zu lassen? Man setzte in einer Geheimaktion den Stadion-Parkplatz unter Wasser. Das Spiel musste verschoben werden.

Der blaue Spatz im Klub-Museum: Neben Trikots und Bällen ist im Eintracht-Museum auch ein blauer Spatz aus Terrakotta zu finden. Warum? Eintracht-Fans haben ihn aus dem Garten von Ex-Schiedsrichter Alfons Berg gestohlen. Der hatte 1992 der Eintracht mit einem nicht gegebenen Elfmeter fünf Minuten vor Schluss des letzten Spiels den sicher geglaubten Meistertitel gestohlen.

Die Ausrede von Thorsten Legat: Er wird nie als bester oder intelligentester Spieler in die Klubgeschichte eingehen. Einmal begründete er seine schlechte Leistung mit dem Tod seines Vaters. Der Klub schickte daraufhin ein Trauerschreiben an die Familie – das von Legats kerngesundem Vater entgegengenommen wurde.

Trainingslager in Windischgarsten: Wäre es nach Frankfurt-Trainer Armin Veh gegangen, würde die Eintracht heute (ohne Hoffer) gar nicht in OÖ spielen. „Windischgarsten? Da wollte ich gar nicht hin“, sagte er vor der Abreise zum Trainingslager. Hintergrund: Ursprünglich war nicht geplant, dass Veh zu diesem Zeitpunkt noch Trainer der Hessen sein würde. Andere Leute aus dem Verein haben deshalb gebucht – jetzt fühlt sich auch Veh in der Pyhrn-Region wohl (im August spielt Frankfurt ein weiteres Mal in OÖ).

Jahrhundertkicker im Donaupark: Heute wird ein Stück Klubgeschichte im Donaupark dabei sein: Torhüter-Legende Oka Nikolov (seit 17 Jahren im Team, mehr als 400 Spiele) wurde in die Jahrhundert-Elf von Frankfurt gewählt. Dort ist auch ein Österreicher dabei: Bruno Pezzey. (haba/geda)

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