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Fußball International

Ab in die Champions League? Rieds Torjäger heuert in Polen an

Von Alexander Zambarloukos   23. Juni 2015 21:40 Uhr

Denis Thomalla (Mitte) wechselt nach Polen.

Jetzt ist es fix. Denis Thomalla verlässt mit sofortiger Wirkung Fußball-Bundesligist SV Josko Ried, der den Stürmer in der abgelaufenen Saison auf Leihbasis von RB Leipzig engagiert hat. Der Deutsche wechselt in die höchste polnische Spielklasse. Und zwar zu Meister Lech Posen.

"Die Chance liegt bei ein bis zwei Prozent." Schon vor ein paar Tagen hatte sich SV-Josko-Ried-Manager Stefan Reiter in der "Causa Denis Thomalla" keinen Illusionen hingegeben. Wohl wissend, dass es an ein Wunder grenzen würde, den 22-Jährigen längerfristig an das Innviertel zu binden.

Dafür ist seine Visitenkarte zu gut und vielversprechend gewesen. Zehn Volltreffer in 29 Bundesligaspielen sprachen eine deutliche Sprache. Thomalla (Marktwert 750.000 Euro) ist ein echter Knipser. Noch dazu beweglich und ballsicher. Das entging auch dem polnischen Topklub Lech Posen, der für das internationale Geschäft aufrüstet, nicht.

Der Meister der abgelaufenen Saison (ein Punkt Vorsprung auf Legia Warschau) kauft Denis, der am Dienstag den obligatorischen medizinischen Check absolvierte, aus seinem bis 2017 laufenden Kontrakt in Leipzig, wo er kein Land gesehen hatte, und stattete ihn mit einem Dreijahresvertrag bis 2018 aus. Damit kommt der Youngster, der das Trikot mit der Rückennummer 18 tragen wird, in den Genuss, an der Qualifikation zur Champions League teilzunehmen.

Thomallas neue Heimstätte wird das rund 43.000 Zuschauer fassende INEA-Stadion sein. Dort geht stimmungsmäßig die Post ab. Das weiß auch der hungrige Angreifer, der im wahrsten Sinn des Wortes zurück zu seinen Wurzeln kehrt. Seine Vorfahren stammen aus Polen.

Inoffiziellen Meldungen zufolge soll sich die Ablösesumme (an RB Leipzig) auf 300.000 Euro beziffern. "Das ist ein wichtiger Schritt in meiner Karriere", wird Thomalla zitiert.

 

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