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Fußball International

4:2 – Furiose Niederländer beendeten Deutschlands stolze Heimserie

07. September 2019 00:04 Uhr

4:2 – Furiose Niederländer beendeten Deutschlands stolze Heimserie
Manuel Neuer streckte sich vergeblich: Donyell Malen traf bei seinem Teamdebüt zum 3:2.

HAMBURG. Erste Heimniederlage der DFB-Elf in einer Qualifikation seit zwölf Jahren.

Zwölf Jahre lang hatte Deutschlands Fußball-Nationalmannschaft kein Heimspiel in einer Qualifikation verloren – gestern beendeten die Niederlande in Hamburg diese stolze Serie mit einem 4:2. Zuletzt war die DFB-Elf im Oktober 2007 in der EM-Qualifikation in München Tschechien unterlegen – damals war das Endrundenticket aber längst gelöst. Gestern setzte sich Deutschland selbst unter Druck.

Dabei hatte die Partie so gut aus deutscher Sicht begonnen: "Serge Gnabry spielt immer bei mir", hatte Bundestrainer Joachim Löw in der Vorbereitung auf das Prestigeduell gesagt – und der Bayern-Flügelflitzer zahlte das Vertrauen mit dem 1:0 (9.) zurück. Doch nur bis zur Pause hatte die DFB-Elf alles im Griff, dann legten die Niederländer los. Frenkie de Jong (59.) und ein Eigentor von Jonathan Tah (66.) drehten die Partie. Ein verwandelter Handelfmeter von Toni Kroos zum Ausgleich schien die Heimserie zu retten (73.) – doch dann kam Donyell Malen: Der Joker stach bei seinem Teamdebüt (79.), in der 91. Minute besiegelte Georginio Wijnaldum im Konter mit dem 4:2 die historische Heimniederlage Deutschlands. Auch eine zweite Serie ging zu Ende: 14 Qualifikationsspiele in Serie hatte die DFB-Elf davor gewonnen.

"Das war ein ganz schwaches Spiel von uns", sagte Abwehrchef Niklas Süle ehrlich. Für die Niederländer war der furiose Auftritt nach der Pause besonders wichtig: Weil Nordirland makellos an der Tabellenspitze steht, brauchten die Oranjes den Sieg im Rennen um die zwei EM-Tickets unbedingt.

Portugal unter Druck

Der Europameister steht heute unter Druck: Nach dem Fehlstart in die Qualifikation hofft Portugal beim Gastspiel in Serbien auf die Tore von Cristiano Ronaldo. Gemeinsam mit Jungstar João Felix soll der 34-Jährige von Juventus Turin nach zwei Heim-Unentschieden zum Auftakt wieder auf Kurs Richtung EURO 2020 bringen.

Ein Scheitern in der Qualifikation käme für Ronaldo einer Demütigung gleich – und könnte seine Karriereplanung beeinflussen. Zuletzt hatte der Stürmer erstmals öffentlich über einen möglichen Rücktritt gesprochen. "Vielleicht kann ich meine Karriere im nächsten Jahr beenden", sagte Ronaldo. Allerdings relativierte der Vater von vier Kindern im selben Gespräch, er könne sich auch vorstellen, "bis 40, 41" Fußball zu spielen.

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