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Ronaldo und die fünf "Flitzer": Sicherheitslücken in Dortmund

Von Alexander Zambarloukos, 23. Juni 2024, 18:46 Uhr
Cristiano Ronaldo lacht, Berat ergreift die Flucht. Bild: AFP/Kenzo Tribouillard

Nur für den zehnjährigen Berat hatte Portugals Star ein Lächeln übrig

Deutschland feiert ein Fußball-Fest, trotzdem läuft bei dieser EURO längst nicht alles rund. Und das hat nicht nur mit dem miserablen Zustand des Rasens in Frankfurt (O-Ton Julian Nagelsmann im März: "eine Katastrophe") zu tun. Das Verkehrskonzept ist im Kreuzfeuer der Kritik, Zugausfälle und -verspätungen stehen an der Tagesordnung, die Beschwerden an die Deutsche Bahn (vor allem am Standort Gelsenkirchen) häufen sich.

Hinzu gesellen sich sicherheitstechnische Mängel. So gesehen am Sonntag im Signal-Iduna-Park in Dortmund, wo beim Match Portugal gegen die Türkei (3:0) nicht weniger als fünf "Flitzer" das Spielfeld stürmen konnten. Nicht auszudenken, wenn da jemand mit kriminellen Absichten "durchrutscht".

"Diesmal haben wir gesehen, dass die Absichten dieser Fans gut sind. Wenn sie aber schlecht sind, muss man vorsichtig sein. So etwas sollte nicht auf dem Spielfeld passieren", übte Portugals Teamchef Roberto Martinez Kritik. Gelassener kommentierte Bernardo Silva die Zwischenfälle: "Das ist der Preis, den man bezahlen muss, wenn man in der Welt des Fußballs so anerkannt ist."

Subjekt der Begierde war Superstar Cristiano Ronaldo, auf den es die Platzstürmer abgesehen hatten. Der 39-Jährige, der das 2:0 uneigennützig mit idealem Querpass auf Bruno Fernandes aufgelegt hatte, zeigte sich mit Zunahme der Unterbrechungen zusehends genervt.

Je älter die "Flitzer" wurden, umso schlechter wurde Ronaldos Laune. Der erste "Eindringling" hatte noch ein Lächeln auf seine Lippen gezaubert. In der 68. Minute nahm der zehnjährige Berat seinen ganzen Mut zusammen, überwand im Vollsprint sämtliche Hindernisse und stand plötzlich vor seinem Idol "CR7", der den Jugendlichen unter dem Jubel der 61.047 Fans mit offenen Armen empfing und großzügig ein Selfie gestattete.

"Traum ist wahr geworden"

Dann machte sich Berat aus der U11 des KSV Hessen aus dem Staub, schlug ein paar Haken, ließ zwei Ordner stehen, um letztlich doch abgeführt zu werden. Ohne Konsequenzen. Bei einem Kind drückt man dann doch beide Augen zu.

"Ein Traum ist wahr geworden. Jetzt habe ich ein Foto mit Cristiano Ronaldo, das kommt auf ein T-Shirt und in mein Zimmer", sollte Berat später der Bild-Zeitung erzählen.

Die fünfte und letzte Flitzerattacke hatte Folgen. Ein Stewart rutschte bei der Verfolgungsjagd aus und erwischte Portugals Stürmer Goncalo Ramos (Paris SG), der missmutig vom Rasen humpelte.

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Autor
Alexander Zambarloukos
Redakteur Sport
Alexander Zambarloukos
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