Lade Inhalte...
  • NEWSLETTER
  • ABO / EPAPER
  • Lade Login-Box ...
    Anmeldung
    Bitte E-Mail-Adresse eingeben
    Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse oder Ihren nachrichten.at Benutzernamen ein.

gemerkt
merken
teilen

Portugal nach 3:0 im Elfmeterschießen gegen Slowenien im Viertelfinale

Von nachrichten.at/apa, 02. Juli 2024, 00:03 Uhr
bilder_markus
Die Portugiesen jubelten nach dem Elfmeterschießen. Bild: (APA/AFP/DANIEL ROLAND)

FRANKFURT. Portugal hat sich trotz eines verschossenen Elfmeters von Superstar Cristiano Ronaldo in der Verlängerung ins Viertelfinale der Fußball-EM gezittert.

Der Mitfavorit fixierte im Achtelfinale gegen Slowenien nach torlosen 120 Minuten erst mit einem souveränen 3:0 im Elfmeterschießen den Aufstieg. In der Nervenschlacht am Montag in Frankfurt wurde Tormann Diogo Costa mit drei Paraden zum viel umjubelten Helden für die Portugiesen von Teamchef Roberto Martinez.

Ronaldo war in einer Abwehrschlacht in der 105. Minute mit einem Strafstoß noch an Slowenien-Schlussmann Jan Oblak gescheitert, der 39-Jährige verpasste es, der älteste Torschütze bei Europameisterschaften zu werden. Bei der anschließenden Pausenbesprechung brach der Al-Nassr-Stürmer in Tränen aus und musste von seinen Teamkollegen getröstet werden. Im Elfmeterschießen blieb Ronaldo als erster Portugal-Schütze eiskalt und entschuldigte sich bei den Fans.

Final-Neuauflage von 2016 im Viertelfinale

Damit kommt es im Viertelfinale am Samstag in Hamburg gegen Frankreich zur Neuauflage des EM-Finales 2016, das Portugal für sich entschied. Die Equipe Tricolore hatte sich wenige Stunden zuvor mit 1:0 gegen Belgien durchgesetzt. Die Slowenen von Teamchef Matjaz Kek, nach drei Unentschieden in der Gruppenphase in die K.o.-Phase aufgestiegen, verteidigten tapfer und durften sich erhobenen Hauptes verabschieden.

 

Martinez hatte gegen Slowenien eine ausgeruhte Elf zur Verfügung, nachdem im abschließenden Gruppenspiel gegen Georgien (0:2) noch eine "B-Elf" gespielt hatte. Der Sieger der Gruppe F übernahm wie erwartet das Kommando, in der ersten Viertelstunde wies die Statistik einen Ballbesitz von 75 Prozent aus. Gegen die beiden defensiven Viererketten der Slowenen blieben Großchancen zunächst aber aus. Für das größte Highlight der Anfangsphase sorgte "Jongleur" Ronaldo, der den Ball mehrmals hochgaberlte und damit die eigenen Fans verzückte.

Slowenen spielten auf Konter

Nach einer halben Stunde näherten sich die Portugiesen etwas gefährlicher an, nachdem zuvor einige Flanken knapp keinen Abnehmer fanden. Ein Ronaldo-Kopfball war für Oblak kein Problem (31.), auch bei einem wuchtigen Ronaldo-Freistoß aus etwa 20 Metern knapp über die Latte wäre der Atletico-Madrid-Schlussmann zur Stelle gewesen (34.). Die Slowenen versuchten gelegentlich mit Konterangriffen ihr Glück, ein Distanzschuss des Ex-Salzburgers Benjamin Sesko (44.) landete genau in den Armen von Costa.

Kurz vor dem Pausenpfiff traf Joao Palhinha von der Strafraumgrenze die Außenstange (45.+3). Nach dem Seitenwechsel drückten die Portugiesen weiter auf die Führung. Ein Schuss von Bernardo Silva ging weit drüber (47.), ein weiterer Ronaldo-Freistoß (55.) aus guter Position fiel zu zentral aus. Bei den Slowenen war es wieder Sesko, der Gefahr ausstrahlte: Der 21-jährige Leipzig-Stürmer lief dem 41-jährigen Pepe davon, der Abschluss misslang aber völlig (61.).

Ronaldo lange Zeit glücklos

In der 72. Minute schoss Ronaldo erneut einen Freistoß drüber, in der 89. Minute scheiterte der 39-Jährige aus glänzender Position an Oblak und vergab damit eine Entscheidung in der regulären Spielzeit. In der Verlängerung hatten die Slowenen durch Schüsse von Benjamin Verbic (95.) und Sturm-Profi Jon Gorenc Stankovic (96.) die ersten Chancen. Dann brach "Joker" Diogo Jota durch und kam im Strafraum nach einer Kollision mit Vanja Drkusic zu Fall (103.), Schiedsrichter Daniele Orsato zeigte auf den Elfmeterpunkt. Doch Ronaldo versagten die Nerven und Slowenien durfte hoffen.

Kurz darauf hielt Oblak die Führung erneut bei einem Palhinha-Kopfball fest (108.). In der 115. Minute tauchte Sesko nach einem Pepe-Patzer alleine vor Costa auf, scheiterte aber am Fuß des Tormanns. Der Porto-Goalie war auch im Elfmeterschießen nicht zu überwinden.

mehr aus EURO 2024

Hoch lebe der König! Spanien feiert den EURO-Titel majestätisch

17 Jahre nach Fotoshooting: Wiedersehen von Messi und Yamal?

"Gibraltar ist spanisch": Rodri-Eklat bei spanischer EM-Feier

Schlusspfiff! 7 Erkenntnisse aus der EM

Lädt

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

3  Kommentare
3  Kommentare
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
Federspiel (3.619 Kommentare)
am 02.07.2024 06:48

Dann hat er wieder gestrahlt und ist blasiert herumstolziert, die Tränzgeign.
Gönne ich ihnen überhaupt nicht.
I feel S LOVE NIA - bestes T-Shirt!

lädt ...
melden
antworten
Orlando2312 (22.489 Kommentare)
am 02.07.2024 06:40

Nach einer unterhaltsamen Vorrunde gibt es in den KO-Spielen nur Fadesse pur.

Besonders die sogenannten Favoriten England, Frankreich und Belgien grotten-grotten-grottenschlecht.

lädt ...
melden
antworten
Coolrunnings (2.294 Kommentare)
am 02.07.2024 06:16

Und dieser weinerliche Typ ist der bestbezahlte Sportler der Welt? Großartiges Vorbild und ein Spiegelbild der aktuellen Zustände auf diesem Planeten...

lädt ...
melden
antworten
Aktuelle Meldungen