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Das Gefühlschaos des Cristiano Ronaldo

Von Alexander Zambarloukos, 02. Juli 2024, 07:18 Uhr
Ein Happy End für Pepe (li.) und Cristiano Ronaldo  Bild: AFP/Patricia de Melo

Zwischen Frust und Lust: Nach einem vergebenen Elfmeter in der 105. Minute samt Tränen des Superstars jubelte Portugal doch noch. Slowenien verlässt die EURO erhobenen Hauptes

Ende gut, alles gut. Zumindest für Cristiano Ronaldo, der schon zur tragischen Figur der Frankfurter Fußball-Nacht zu werden schien. Nachdem Portugals 39-jähriger Superstar in der 105. Minute mit einem durchaus platziert geschossenen Elfmeter an Sloweniens Goalie Jan Oblak gescheitert war, konnte er auf dem Rasen die Tränen nicht mehr zurückhalten.

„Zuerst war ich wahnsinnig traurig, aber jetzt bin ich sehr glücklich. So ist der Fußball nun mal. Es gibt Augenblicke, die man nicht erklären kann, wo die Leidenschaft einfach durchgeht“, sagte Ronaldo nach dem Sieg.

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Ronaldo schießen nach seinem Fehlschuss in der 105. Minute die Tränen in die Augen. Da ist ein Happy End noch nicht abzusehen. Bild: APA

Doch es musste weitergehen – bis zum ultimativen Showdown, der den Favoriten doch noch in das EURO-Viertelfinale am Freitag (21 Uhr) gegen Frankreich beförderte.

Nach torlosen 120 Minuten entschied Portugal das Penaltyschießen mit 3:0 für sich, weil FC-Porto-Torhüter Diogo Costa, der unumstrittene Held, über sich hinauswuchs und sämtliche drei Versuche des Gegners (von Ilicic, Balkovec und Verbic) brillant entschärfte.

Elfmeter-Held Diogo Costa  Bild: APA

Die Iberer ließen indes vom ominösen Punkt nichts anbrennen – das galt auch für Ronaldo, der unter enormem Druck Verantwortung übernahm und sich noch einmal ins Privatduell mit Oblak wagte. Diesmal makellos – und letztlich mit strahlenden Augen und einem breiten Lächeln im Gesicht. Das Stimmungsbarometer schlug radikal um, das Gefühlschaos hatte den fünfmaligen Weltfußballer fest im Griff. "

Das Wichtigste ist, dass wir weitergekommen sind. Wir haben gute Arbeit geleistet. Wir müssen das Spiel natürlich analysieren. Wir hatten viele, viele Möglichkeiten. Aber unser Torwart hat uns gerettet am Ende, mit seinen drei Paraden.“

Benjamin Sesko hatte den Matchball für den Außenseiter

Das kleine Slowenien entpuppte sich als riesige Hürde – gut organisiert, laufstark, Nadelstiche setzend. Um ein Haar wäre der Matchplan aufgegangen. Nach einem kapitalen Schnitzer von Oldie Pepe (41) lief Ex-Salzburg-Legionär Benjamin Sesko allein auf Costa zu, doch Letzterer war unüberwindbar (115.). "Die Erleichterung ist groß. Wir hätten es gern gemütlicher gehabt, aber es kam anders. Es war hart", sagte Bruno Fernandes.

Der bei den Slowenen eingewechselte Sturm-Legionär Jon Gorenc Stankovic nahm das Scheitern gefasst zur Kenntnis: "Natürlich ist es bitter, aber wir haben alles gegeben, im ganzen Turnier kein Match verloren. Wir dürfen schon stolz auf uns sein", sagte er. Das Team hatte die Gruppenphase mit drei Unentschieden ungeschlagen abgeschlossen und Portugal ein 0:0 abgetrotzt. Das Elfmeterschießen würde Gorenc Stankovic am liebsten verdrängen.

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Autor
Alexander Zambarloukos
Redakteur Sport
Alexander Zambarloukos
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9  Kommentare
9  Kommentare
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
soistes (951 Kommentare)
am 02.07.2024 12:47

Götterdämmerung für einen der besten Fußballer weltweit.
Schade.

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betterthantherest (35.353 Kommentare)
am 02.07.2024 12:04

CR7 gibt alles für sein Land und für die Fans.

Körperlich.
Emotional.

Top!

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westham18 (4.794 Kommentare)
am 02.07.2024 11:10

Ich denke, Portugal hätte sich ohne ihn nicht zum Sieg gezittert, hätte das Spiel schon früher entschieden...
Schade für Slowenien, die hätten sich den Sieg verdient....💥

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u25 (5.153 Kommentare)
am 02.07.2024 09:50

musste leider wie so oft den Ton abschalten .....

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Muenchner1972 (843 Kommentare)
am 02.07.2024 09:35

115 Minute den Schuss antäuschen und links am Torwart vorbei ziehen. Sehr schade für die Slowenien, starke Leistung. DasVieterlfinalspiel Frankreich gegen Portugal ist fast sch.. egal wer da gewinnt! Der Italienische Schiedsrichter ist fussballtechnisch genauso schwach wie seine Fussballer Kollegen! In der ARD muss man bei diesem Match eine Frau als Kommentatorin aushalten, die den Ronaldo verherrlicht. Wir wollen endlich wieder ORF oder Servus TV endlich wieder sehen und hören.

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Federspiel (3.619 Kommentare)
am 02.07.2024 09:28

Blasierte Tränzgeign.

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Coolrunnings (2.276 Kommentare)
am 02.07.2024 07:40

Und dieser weinerliche Typ ist der bestbezahlte Sportler der Welt? Zuerst trenzen wie ein kleiner Schulbub, um dann 5 Minuten später wieder herumzustolzieren wie ein Pfau .
Großartiges Vorbild und ein Spiegelbild der aktuellen Zustände auf diesem Planeten...

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MThommy (892 Kommentare)
am 02.07.2024 13:54

Mir imponiert viel mehr mit welcher Emotion aber auch mit welcher Professionalität er da dabei ist. Das sind doch schön Bilder, wie er sich bei den Fans für den vergebenen Elfer entschuldigt hat, als er dann den ersten im Elferschießen verwandelt hat.
Und bzgl. Professionalität: Wie fit waren früher unsere (Ex-)Kicker mit 39?

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Coolrunnings (2.276 Kommentare)
am 02.07.2024 14:28

Es gibt einen klaren Unterschied zwischen emotional und weinerlich.....Emotionen zu zeigen ist gut, zu trenzen und anschließend den Gockel heraushängen lassen ist schlecht.

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