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Blau Weiß Linz

Sieg bei Dwamena-Debüt: "Bin dankbar für alles"

Von Raphael Watzinger  04. Oktober 2021 00:04 Uhr

Sieg bei Dwamena-Debüt: "Bin dankbar für alles"
In der Schlussphase durfte Blau-Weiß in Tirol noch über den Sieg jubeln.

INNSBRUCK. Kostic erzielte im Finish das 1:0 gegen Innsbruck

Exakt nach 350 Tagen Pause feierte Raphael Dwamena beim gestrigen 1:0 von Fußball-Zweitligist FC Blau-Weiß Linz gegen Wacker Innsbruck sein Comeback – und stand endlich wieder einmal in einem Pflichtspiel auf dem Platz. Gleich bei seinem Debüt im königsblauen Trikot hatte der 26-Jährige, der in seiner bisherigen Karriere immer wieder durch Herzprobleme gebremst worden war und zuletzt wegen einer Thrombose im Arm monatelang ausfiel, beim entscheidenden Tor durch Aleksandar Kostic seine Beine im Spiel: Der ehemalige Teamspieler aus Ghana war zunächst noch an Innsbruck-Schlussmann Marco Knaller gescheitert, Kostic verwertete den Abpraller zum vielumjubelten Auswärtssieg (89.).

Sieg bei Dwamena-Debüt: "Bin dankbar für alles"
Debüt von Raphael Dwamena

Nicht nur deshalb war der erste Auftritt Dwamenas verheißungsvoll: Schon nach sechs Minuten war er zur ersten Top-Chance gekommen, in der 20. Minute holte ihn ein Innsbrucker von den Beinen – es hätte Elfmeter geben müssen. "Es war schön, wieder auf dem Platz zu stehen. Die vergangenen Monate waren in der Zuseherrolle nicht leicht für mich", sagt Dwamena, der sein Lächeln trotzdem nie verloren hat: "Ich konnte auch aus dieser Situation viel mitnehmen. Die Betreuung des Klubs war überragend, ich bin Blau-Weiß sehr dankbar für alles."

Jetzt will er sich mit Toren erkenntlich zeigen: "Ich bin gekommen, um Tore zu erzielen. Wir wollen heuer den Grundstein legen, um kommende Saison den Titel angreifen zu können."

Steyr in Pause gegen Ried

Den nächsten Dämpfer kassierte Vorwärts Steyr: Nach dem ersten Saisonsieg in Kapfenberg wartet man daheim weiter auf den ersten vollen Erfolg. Trotzdem sah Steyr-Coach Daniel Madlener auch bei der deutlichen 2:5-Niederlage gegen Rapid II wieder viel Positives: "Wir haben bis zum Schluss gekämpft, sind immer wieder zurückgekommen." In der Länderspielpause wartet auf ihn und sein Team viel Arbeit – am Freitag steigt ein Testspiel gegen die SV Ried.

Artikel von

Raphael Watzinger

Redakteur Sport

Raphael Watzinger
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