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Blau Weiß Linz

Blau-Weiß entzauberteden Tabellenführer

23. Oktober 2021 12:00 Uhr

Seidl, Surdanovic und Plojer (v. li.) zelebrieren das Goldtor in Lustenau.

LUSTENAU. 2. Liga: Seidl schoss die Linzer zum 1:0 in Lustenau

Wenn die Teams der Stunde in der 2. Liga vor der stattlichen Kulisse von 2800 Fans im Reichshofstadion aufeinanderprallen, sind Emotionen garantiert. Der Tabellenzweite Blau-Weiß fügte Spitzenreiter Austria Lustenau mit dem nicht unverdienten 1:0 (0:0) die erst zweite Meisterschaftsniederlage – die erste seit 13. August (1:3 beim FAC) – zu. Es war der fünfte Erfolg en suite für die sehr gut organisierten Linzer. Der 20-jährige Matthias Seidl avancierte in der 79. Minute mit einem „Scherenschlag“ zum Matchwinner in einem Duell, das zunächst ein hektisches Karten-, erst später ein ansehnliches Fußballspiel bzw. ein offener Schlagabtausch war.

Schiedsrichter Jäger hatte allein in den ersten 22 Minuten sechsmal Gelb gezückt, dann beruhigten sich die Gemüter. Blau-Weiß nahm Fahrt auf, der Ex-Lustenauer Dwamena hatte schon vor der Pause die Führung vor dem Fuß (36.).

Schlusslicht SK Vorwärts steckt indes nach der 1:3-(1:2)-Heimniederlage gegen Lafnitz noch tiefer in der Krise. Nachdem zu Beginn der Woche ein unbekannter Vorwärts-Kicker öffentlich Trainer Daniel Madlener scharf kritisiert hatte, schwiegen aufgrund der schwachen Leistungen die Steyr-Fans – von ihnen gab es gestern keinen Support. Auf dem Rasen versuchte Vorwärts alles, ging durch Michael Martin (8.) sogar in Führung. Kröpfl (14., 42.) und Schriebl (60.) drehten aber das Spiel für die Steirer. Bezeichnend: Im Finish musste sogar Vorwärts-Tormanntrainer Bogenreiter die Bank verlassen (77.). Er hatte die Fassung verloren, lief bei seiner lautstarken Kritik Referee Barmaksiz bis auf das Spielfeld nach. Auch der Abgang des Schiri-Trios war nicht problemlos, er verzögerte sich, weil die Steyr-Fans mit Bierduschen warteten.

Ernst ist die Lage auch beim FC Juniors OÖ nach dem 1:5 (0:4) in Innsbruck. „Es war wieder einmal ein gebrauchter Tag für uns. Wir haben innerhalb von fünf Minuten das Spiel verloren“, ärgerte sich Kapitän Benjamin Wallquist über das Blackout in Hälfte eins. (rawa)

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