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Ried-Leihgabe: "Ich muss Chabbi nichts beweisen"

Gabriel Lüchinger (li.) erzielte zum Frühjahrsauftakt gegen Liefering (2:1) sein erstes Tor für Blau-Weiß. Bild: Pressefoto Scharinger / Daniel Scharinger

Lüchinger vor Derby: "Ich muss Chabbi nichts beweisen"

LINZ / RIED. Erste-Liga-Derby: Gabriel Lüchinger will morgen im Trikot des OÖ-Rivalen Blau-Weiß Linz gegen seine Ex-Kollegen auftrumpfen.

Von Raphael Watzinger, 08. März 2018 - 00:04 Uhr

Kann Blau-Weiß Linz mit Rieder Know-how dem großen Favoriten im morgigen OÖ-Derby (20.30 Uhr, live ORF Sport plus) in der Ersten Fußball-Liga ein Bein stellen? Nicht nur Blau-Weiß-Coach Thomas Sageder und acht Kicker haben eine Innviertler Vergangenheit – mit Gabriel Lüchinger steht aktuell auch eine Rieder Leihgabe im Kader der Linzer.

Der 25-jährige Schweizer, der kurz vor Transferschluss zum Zweitliga-Schlusslicht kam, ist gegen seine Ex-Kollegen doppelt motiviert. Der Grund: Unter Ried-Trainer Lassaad Chabbi bekam der Offensivspieler nie eine richtige Chance. "Manager Fränky Schiemer hat mich aus Altach geholt. Leider hat Trainer Chabbi nie an mich geglaubt. Ich muss ihm aber nichts beweisen, die Rieder wissen, was ich kann."

Mit einer Körpergröße von 1,70 Meter ist Lüchinger einer der Kleinsten – beim Auftaktspiel gegen Liefering spielte der Torschütze zum 1:1 aber gleich groß auf. "Ich fühle mich richtig wohl hier, spüre das Vertrauen des Trainers. Österreich ist ein irrsinnig gastfreundliches Land. Lediglich mit meinem Schweizer Humor haben meine Mitspieler noch leichte Probleme", grinst der Eidgenosse.

An der Seite von Xhaka und Co.

Seinen Spielwitz kann auch Blau-Weiß gut gebrauchen. "Gabriel ist fußballerisch top und ein überragender Typ", sagt Sageder über seinen Schützling, der in Schweizer Nachwuchsnationalteams gemeinsam mit Benficas Haris Seferovic oder Arsenal-Star Granit Xhaka auf dem Platz stand. Erst eine Verletzung bremste zwischen 2014 und 2015 seine Karriere – Lüchinger entschloss sich, die Matura nachzuholen. Über Liechtenstein kam er zu Altach nach Österreich und im vergangenen Sommer nach Ried.

Das Glück im Unglück: Weil sich Lüchinger für das Rieder Amateur-Team in der OÖ-Liga nicht zu schade war, wurde Sageder – damals noch Wallern-Coach – auf ihn aufmerksam. Lüchinger: "Wenn ich auf dem Platz stehe, will ich immer gewinnen. Egal in welcher Spielklasse. Auch morgen gegen Ried."

So viel Ried steckt in Blau-Weiß Linz

Ried gegen Blau-Weiß Linz – ganz Oberösterreich blickt morgen (20.30 Uhr) wieder in das Linzer Stadion zum einzigen OÖ-Derby der höchsten beiden Spielklassen. Kurios: Vor dem Duell der Lokal-Rivalen vertrauen die Hausherren auf das Know-how einiger Ex-Rieder.

Neo-Trainer Thomas Sageder war zwischen 2009 und 2010 im Rieder Nachwuchs beschäftigt, von 2013 bis 2015 durfte er an der Seite von Michael Angerschmid, Oliver Glasner, Paul Gludovatz und Helgi Kolvidsson als Co-Trainer lernen. Beim neuen Blau-Weiß-Trainerteam vertraut der 34-Jährige ebenfalls auf alte Weggefährten: Co-Trainer Bernhard Straif sowie die Physiotherapeuten Andreas Rossgatterer und Susanne Schultes kennt er aus gemeinsamen Rieder Zeiten. Zudem gibt es mit Kapitän Thomas Hinum, Daniel Kerschbaumer, Lukas Gabriel, Felix Huspek, Denis Omic, Kevin Brandstätter, Jakob Kreuzer und Leihgabe Gabriel Lüchinger acht Kicker mit Innviertler Vergangenheit.

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