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Blau Weiß Linz

2:0 – "Zweitliga-Messi" entschied das Derby für den FC Juniors OÖ

Von Raphael Watzinger  06. Mai 2019 00:04 Uhr

2:0 – "Zweitliga-Messi" entschied das Derby für den FC Juniors OÖ
Juniors-Kicker Nicolas Meister belohnte sich im Derby gegen Blau-Weiß Linz mit einem Tor.

LINZ. Blau-Weiß Linz verlor auch das zweite Duell gegen die Paschinger – Nur Ried ist im Frühjahr besser als der LASK-Kooperationsklub.

Siebenter Sieg im zehnten Frühjahrsspiel: Die starke Rückrundenform des FC Juniors OÖ hielt auch beim 2:0-Erfolg im Derby der 2. Fußball-Liga gegen den FC Blau-Weiß Linz auf der Gugl an. Und das, obwohl das Team von Trainer Goran Djuricin bereits nach vier Minuten in Führung gehen hätte können: Florian Templ scheiterte an der Stange. Besser machten es die Gäste nach 22 Minuten: Andrés Alberto Andrade war Blau-Weiß-Verteidiger Bernhard Fila entwischt, der 20-Jährige legte quer auf Raguz, der aus kurzer Distanz abschloss– 1:0.

Der Spielverlauf vor dem zweiten Treffer des Teams von Trainerduo Schweinsteiger/Wieland war ähnlich: Thomas Jackel hatte den Ball nach einer Ecke aus aussichtsreicher Position nur in das Außennetz (32.) geschossen, in der 33. Minute scheiterte Alan vom Elfmeterpunkt an Juniors-Tormann Tobias Lawal. Praktisch im Gegenzug wurde wieder gejubelt: In Lionel-Messi-Manier hatte Nicolas Meister ein unwiderstehliches Dribbling hingelegt, er krönte seine starke Leistung nach einem Doppelpass mit Kollege Raguz zum 2:0-Endstand.

"Das ist meine Stärke, zum Glück ist es so gut aufgegangen", sagte der 19-Jährige, der im Sommer von Liefering nach Linz gekommen war. Nicht nur dieses Gegentor ärgerte Blau-Weiß-Coach Djuricin: "Ich bin angefressen. Genau diese Stärke von Meister haben wir in der Gegneranalyse mehrmals angesprochen. Wir waren in gewissen Situationen feig, hätten etwas mitnehmen können." Der FC Juniors zog durch den "Dreier" punktemäßig mit den Linzern gleich – viele Juniors-Kicker machen sich mit solchen Leistungen auch für den Kooperationsklub LASK interessant. Meister: "Wir wollen die Saison jetzt einmal so erfolgreich wie möglich fertigspielen. Wie das Team nächste Saison aussieht, wird man sehen. Wir sind alle hungrig nach Höherem."

Magisches Rieder Quartett

Nur ein Team ist im Frühjahr noch besser als der FC Juniors OÖ: Die SV Guntamatic Ried bleibt nach dem 4:3 bei den Amateuren von Wacker Innsbruck in der zweiten Saisonhalbzeit ungeschlagen, die Innviertler holten sieben Siege und drei Unentschieden.

Beeindruckend: Vor allem offensiv sind die Rieder dank des "magischen Quartetts" Patrik Eler, Marco Grüll, Julian Wießmeier und Ante Bajic richtig gut unterwegs. Die vier Offensivspieler sammelten in den zehn Frühjahrsspielen gemeinsam bereits 40 Scorer-Punkte. Trotzdem beträgt der Vorsprung auf den Titelrivalen Wattens fünf Runden vor dem Saisonende "nur" zwei Punkte. Das ist vor allem der viel schwächeren Herbstsaison geschuldet"Wir haben noch nichts gewonnen", sagt Ried-Kapitän Thomas Reifeltshammer.

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Redakteur Sport

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