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Blau Weiß Linz

1:0 – Blau-Weiß bewies vor Derby gegen Ried Charakter

Von Raphael Watzinger und Harald Bartl   08. August 2017 21:10 Uhr

1:0 – Blau-Weiß bewies vor Derby gegen Ried Charakter
Jubel bei Blau-Weiß: Markus Blutsch schoss den Stahlstadtklub beim Auswärtsspiel in Kapfenberg zum ersten vollen Erfolg in dieser Spielzeit.

KAPFENBERG/LIEFERING. Erste Fußball-Liga: Markus Blutsch schoss die Blau-Weißen zum Sieg – bei den Innviertlern läuten bereits die Alarmglocken.

Pünktlich vor dem OÖ-Derby am Freitag ist Blau-Weiß Linz in der neuen Saison der Ersten Fußball-Liga angekommen. Die Linzer feierten mit dem 1:0 in Kapfenberg den ersten Saisonsieg – holten damit auch die ersten drei Punkte unter Trainer Günther Gorenzel.

Für den Stahlstadtklub war es ein Sieg der Moral. Spielerisch lief in der Anfangsphase nicht viel. Dafür stemmten sich die Blau-Weißen mit unermüdlichem Einsatz gegen die Obersteirer. Genau das hatte Blau-Weiß-Coach Gorenzel vor der Partie auch gefordert. Zu sorglos waren seine Kicker in den jüngsten Partien aufgetreten.

Beim Gastspiel in Kapfenberg stimmte der Einsatz. Und das Glück kam wieder zurück: Auch, weil Markus Blutsch aufgrund der offensiven Ausfälle von Jakob Kreuzer und Manuel Krainz wieder einmal seine Chance in der Startformation bekam. Der 22-Jährige brachte die Blau-Weißen mit seinem wichtigen Tor erstmals in dieser Saison auf die Siegerstraße. Aus 25 Metern hatte sich der Youngster in der 31. Spielminute ein Herz gefasst und genau ins Kreuzeck getroffen.

Ante Anic und Tobias Pellegrini hätten das Spiel am Dienstag vorzeitig entscheiden können: Anic war nach einem Solo (50.) an KSV-Goalie Paul Gartler gescheitert, der eingewechselte Pellegrini schoss in der Schlussphase (80.) knapp drüber. Im Finish mussten sie sich bei Tormann Hidajet Hankic bedanken: Gegen Daniel Geissler rettete er in allerletzter Not. Trotzdem reichte es zwei Tage vor dem OÖ-Derby am Freitag daheim gegen Ried für den ersten Sieg: Blau-Weiß ist endlich angekommen.

Zu viele Rückschläge

Während Blau-Weiß vor dem Lokal-Duell ein Erfolgserlebnis verzeichnen konnte, läuten bei Ried schon die Alarmglocken.

Es ist nicht nur das 0:4 vom Montag in Liefering. Das könnte man verschmerzen. Bei Ried waren aber auch das 0:1 gegen Wiener Neustadt und die erste Halbzeit beim 3:2-Zittersieg gegen Nachzügler FAC nicht in Ordnung. Langsam wird der Kredit auch bei den bislang sehr geduldigen und wirklich vorbildlichen Fans weniger. Vom bereits in der Vorsaison angekündigten Offensivfußball ist nichts zu sehen. Auch ein wirklicher Führungskern hat sich noch nicht gebildet. Julian Wießmeier, im Vorjahr Spieler der Saison, wurde bereits zum zweiten Mal vorzeitig ausgewechselt. Auch der bisherige Abwehrchef Peter Haring ging in Liefering wenige Minuten nach der Halbzeit vom Platz. Und der Blau-Weiße Sieg von Dienstag macht es für Ried jetzt im Derby am Freitag auch nicht leichter.

 

Video: Im Fußball will die SV Ried nach dem Bundesliga-Abstieg im Mai sofort wieder aufsteigen. Mit Leistungen wie in der 4. Runde der Ersten Liga könnte das schwierig werden. Beim FC Liefering setzte es für die Innviertler ein 0:4-Debakel, wobei Ried teilweise gedemütigt wurde.

 

 

 

 
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