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EURO - Gruppe A

Türkei - Italien 0:3

Von OÖN   12. Juni 2021 08:44 Uhr

ROM. Italien hat die um ein Jahr verschobene paneuropäische Fußball-EM-Endrunde mit einem Favoritensieg eröffnet.

Italiens Nationalteam hat die Vorschusslorbeeren bestätigt und die EURO 2021 mit einem überzeugenden Heimsieg eingeläutet. Nach dem 3:0 (0:0) über die Türkei ist die Squadra azzurra nun schon 28 Länderspiele in Folge ohne Niederlage. Unfreiwillige Schützenhilfe bekam die Mannschaft von Roberto Mancini von einem Juventus-Verteidiger: Der erste Treffer bei diesen 16. Kontinental-Titelkämpfen war ein Eigentor – von Merih Demiral. Hoffentlich ist das kein schlechtes Omen für das Turnier.

Wenn Italiens Hauptstadt ein Fußballfest feiert, dann darf die Legende der AS Roma, Francesco Totti, nicht fehlen. Der Weltmeister von 2006 war derjenige, der bei einer kurzweiligen und stimmungsvollen Eröffnungsfeier mit musikalischem Ohrenschmaus von Andrea Bocelli („Nessun Dorma“) und U2 das Publikum im Stadio Olimpico willkommen hieß.

Die Hand im Spiel

Die Kugel rollt bei der mit einjähriger Verspätung angepfiffenen EURO, der trotz Corona-Pandemie der Geisterspielmodus erspart bleibt. 16.000 Fans wurden mit einem Feuerwerk und fliegenden Heliumballons (Durchmesser 2,4 Meter) samt Emblems der 24 qualifizierten Nationen unterhalten. Die Hoffnung auf ein Spektakel auf dem Rasen sollte sich erfüllen, es gab schon deutlich schlechtere Eröffnungsmatches.

Co-Favorit Italien haderte vor der Pause mit dem niederländischen Schiedsrichter Danny Makkelie und dem „Video Assistent Referee“ (VAR). Die Azzurri reklamierten mehrmals Handelfmeter – knapp vor der Pause zurecht (45.). Leonardo Spinazzolas Flanke war vom Unterarm des türkischen Rechtsverteidigers Zeki Celik gestoppt worden. Der Pfiff blieb aus, die erste Hälfte endete trotz drückender Überlegenheit der Italiener, die 64 Prozent Ballbesitz hatten und bei den Abschlüssen mit 14:0 klar im Vorteil waren, torlos. Napolis Lorenzo Insigne fehlte es an Zielwasser (18.), der unverwüstliche Abwehrchef Giorgio Chiellini – mittlerweile 36 – fand mit seinem Kopfball in Torhüter Ugurcan Cakir seinen Meister (22.).

Es war nur eine Frage der Zeit, bis es zum ersten Mal klingeln sollte. In der 53. Minute war es soweit: Der quirlige Domenico Berardi tankt sich auf der rechten Seite durch, Demiral wirft sich in die scharfe Hereingabe und bugsiert den Ball ins eigene Netz – 1:0.

Bitter für die harmlosen Türken, aber hochverdient. Lazio-Torjäger Ciro Immobile machte mit dem 2:0 (66.) alles klar, Insigne setzte den Schlusspunkt (79.). Das nennt man dann wohl Auftakt nach Maß. (alex)

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