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Landespolitik

Corona-Impfung: Kürzere Intervalle und flexiblere Terminbuchung

Von nachrichten.at/apa   09. Juli 2021 11:55 Uhr

CORONA-IMPFUNG
Impfung gegen das Coronavirus (Symbolbild)

LINZ. Um den Zugang zur Corona-Impfung weiter zu erleichtern, bietet das Land ab Anfang kommender Woche eine flexiblere Termin-Buchung auch für Folgeimpfungen an. Bereits bestehende Zweittermin bleiben aufrecht.

Nicht nur für die Erstimpfung, sondern auch für die Folgeimpfung kann der Termin selbst gebucht werden, hieß es in einer Aussendung von LH-Stellvertreterin und Gesundheitsreferentin Christine Haberlander (ÖVP) am Freitag.

Bisher war der Folgetermin direkt bei der Erstimpfung vereinbart worden, was auf Wunsch der Geimpften auch weiterhin möglich sein soll. Aber nunmehr kann der Zweittermin auch selbst auf ooe-impft.at gebucht werden, wenn die Erstimpfung erfolgt ist. Bereits bestehende Zweittermin bleiben aufrecht. Im Fall einer Verhinderung aus wichtigen Gründen - beispielsweise Krankheit - kann jedoch künftig auch eine Umbuchung selbst vorgenommen werden. Dies ist unter Berücksichtigung des empfohlenen Impfintervalls möglich nachdem der bestehende Termin storniert wurde. Der Krisenstab appelliert jedoch an alle, bestehende Termine möglichst wie vereinbart wahrzunehmen.

Haberlander will mit der flexibleren Buchungsmöglichkeit die Durchimpfungsrate weiter steigern. In der zu Ende gehenden Woche waren auch niederschwellige Angebote in Form von Pop-Up-Impfstraßen gestartet und sehr gut angenommen worden.

Das Land informierte zudem über folgende Anpassungen aufgrund neuer Vorgaben des Nationalen Impfgremiums:

  1. Impfempfehlung für Genesene: Nach gesicherter Covid-Infektion (PCR-Test) soll die Impfung bereits vier Wochen nach Genesung bzw. Virusnachweis erfolgen.
  2. Kreuzimpfungen: Für einen vollständigen Impfschutz sollte die Impfserie mit dem Impfstoff beendet werden, mit dem sie begonnen wurde. Das Nationale Impfgremium empfiehlt daher grundsätzlich keine Kreuzimpfung. Nur bei Auftreten schwerer Nebenwirkungen nach der ersten Impfung oder bei dringendem Wunsch der zu impfenden Person solle ein Impfstoffwechsel angeboten werden.
  3. Verkürzung der Impfintervalle: Aufgrund der Ausbreitung der Delta-Variante empfiehlt das Nationale Impfgremium bei Impfstoffen mit zwei Teilimpfungen, die Zeitabstände zwischen den Teilimpfungen zu verkürzen. Die vorgesehenen Intervalle bei den verschiedenen Impfstoffen:

    Biontech/Pfizer: drei Wochen
    Moderna: vier Wochen
    Astrazeneca: vier bis acht Wochen

    Es kann jeweils ein gewisses Zeitfenster genutzt werden. Zur Anwendung kommen die neuen Intervalle in Oberösterreich ab nächster Woche bei allen Neuanmeldungen. Bereits vereinbarte Termine für Zweitimpfungen bleiben bestehen.

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