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Landespolitik

Neos rüsten sich für Landtagswahl 2021

Von Barbara Eidenberger   16. November 2019 14:31 Uhr

Karin Doppelbauer und Felix Eypeltauer

LINZ. Bei der Landesversammlung der oberösterreichischen Neos Samstag Vormittag standen nicht nur die Wahl des neuen Teams, sondern auch die Motivation Richtung 2021 auf dem Programm.

2015 verpasste man den Einzug in den Landtag, interne Streitigkeiten und fehlende Strukturen - der Start der Neos in Oberösterreich war holprig. Dies habe man nun hinter sich gelassen, der Blick geht Richtung 2021 und man marschiert geschlossen. So die Kernbotschaft der Neos bei ihrer Landesversammlung, die der bisherige Landessprecher Clemens Milotta vor den rund 60 anwesenden Mitgliedern anhand der Zahlen verdeutlichte: "2017 lagen wir in Umfragen bei einem Prozent, 2018 waren es drei Prozent. Und bei der Nationalratswahl lag das Oberösterreich-Ergebnis bei 7,3 Prozent." Deshalb bestehe kein Zweifel daran, dass man bei der nächsten Landtagswahl den Sprung in den Landtag schaffen werde, betonte Nationalratsabgeordnete und nunmehrige stellvertretende Landessprecherin Karin Doppelbauer: "Und wir werden stark einziehen."

Dass die Weichen für die Wahl bereits jetzt gestellt werden müssen, erklärte auch Neos-Generalsekretär Nick Donig: "Die Zeit des Wahlkampfes ist die Ernte. Was man vorher nicht erledigt hat, wird schwer nachzuholen." Klar sei aber auch, dass der Start "heute, mit der Wahl des neuen Teams" falle. 

  • Video: Der Nationalratsabgeordnete und Linzer Gemeinderat Felix Eypeltauer ist nun auch Landessprecher der oberösterreichischen Neos:

Neu gewähltes Landesteam

Das neue Team, das sind wie berichtet die beiden Nationalratsabgeordneten Felix Eypeltauer als Landessprecher (gewählt mit 62,7 Prozent) und Doppelbauer (61,8 Prozent). Sie lösen Milotta und Stefan Schobesberger ab. 

Die weiteren neu gewählten Mitglieder des Landesteams sind: Johannes Egger, Markus Hufnagel, Karin Brandner, Elma Jusic und Martin Leibetseder.

Die Aufbau der Struktur und die Bildung eines starken Kandidatenfeldes sieht Landessprecher Eypeltauer als seine zentralen Aufgaben: "Dazu werde ich in einem ersten Schritt eine Tour durch alle Gemeinden machen."

Dass natürlich mit Blick Richtung Landtagswahl auch die Frage nach dem Spitzenkandidaten immer wieder auftauche, sei klar, sagte Generalsekretär Donig: "Das ist natürlich interessant, aber der Aufbau der Rahmenbedingungen und Strukturen ist jetzt für den Wahlerfolg entscheidender." 

Von den Mitgliedern selbst kamen überraschend wenige Fragen an die Kandidaten. Kritisch angemerkt wurden lediglich die fehlenden Gegenkandidaten und die Fülle der Funktionen, die Eypeltauer nun als Linzer Gemeinderat, Nationalratsabgeordnter und Landessprecher innehat. Man befinde sich derzeit in einer Übergangsphase, erklärte Eypeltauer dazu. "Wir sind mitten im Aufbau einer Organisation. Mit einem Mandat kommen Verantwortung und Ressourcen, die man auch einbringen kann", erklärte auch Doppelbauer. 

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