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Landespolitik

Omikron-Infektion in Tirol bestätigt, zwei Verdachtsfälle in Oberösterreich

Von Alexander Zens  29. November 2021 15:49 Uhr

HEALTH-CORONAVIRUS/ANTIGEN-TEST

LINZ / WIEN. Reiserückkehrer aus Südafrika und Namibia – auch Verdacht in Salzburg und Vorarlberg

Seit Montag gibt es die ersten beiden Omikron-Verdachtsfälle in Oberösterreich. Eine Person war in Südafrika unterwegs, eine in Namibia. Nach ihrer Rückkehr wurden sie positiv auf Corona getestet. Dem Vernehmen nach handelt es sich um eine Person aus dem Bezirk Braunau und eine aus dem Bezirk Schärding. Wie berichtet, wurde Omikron von der Weltgesundheitsorganisation als „besorgniserregend“ eingestuft. Der Landeskrisenstab bestätigte gestern zwei Verdachtsfälle, gab aus datenschutzrechtlichen Gründen aber keine Details zu Alter, Wohnort, Reisezweck bekannt.

Video: Virologin von Laer zur Omikron-Variante

Solange bei den PCR-Proben der beiden Personen die Genomsequenzierung nicht abgeschlossen ist, ist noch nicht fix, ob es sich tatsächlich um Omikron handelt. Die Sequenzierung wird von der Bundes-Gesundheitsagentur AGES durchgeführt. „Unsere Expertinnen und Experten sind in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium“, sagte Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander (VP). Die verschärften Einreisebestimmungen seien eine „richtige Maßnahme“.

Video: Omikron-Verdachtsfälle in Oberösterreich

Beim ersten am Samstag in Tirol bekannt gewordenen Omikron-Verdachtsfall ist seit gestern klar, dass es sich um die neue Variante handelt. „Im Gesundheitsministerium liegen jetzt sämtliche Ergebnisse vor, die es für eine Bestätigung braucht“, teilte das Ministerium mit. Von der Infektion mit der Variante B.1.1.529 betroffen ist eine Person, die nach einer Südafrika-Reise positiv getestet wurde und derzeit keine Symptome aufweist. Der betätigte Verdachtsfall habe auch zwei Personen aus dem gleichen Haushalt angesteckt. Die Sequenzierung laufe noch, aber „mit einer Sicherheit von 95 Prozent“ es sei Omikron, sagt Virologin Dorothee von Laer.

Omikron werde wohl auch in Wien schon eingelangt sein, sagte der Wiener Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SP). Man könne davon ausgehen, dass sie in ganz Europa vorhanden sei. Umso wichtiger sei die dritte Impfung. Auch die Innsbrucker Virologin Dorothee von Laer empfiehlt, mit der dritten Corona-Impfung „auf keinen Fall“ bis zur Einführung eines möglicherweise Omikron-optimierten Impfstoffs zu warten. 

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Alexander Zens

Redakteur Politik

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