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Landespolitik

Dieter Muhr wird Militärkommandant, Landesregierung stimmt am Montag zu

Von Eike-Clemens Kullmann 07. Dezember 2019 00:04 Uhr

Dieter Muhr wird Militärkommandant Landesregierung stimmt am Montag zu
Dieter Muhr bei einer Kommandoübernahme (EUFOR) 2017 in Bosnien

LINZ. 57-jähriger Oberst aus Kronstorf war schon seit August "mit der Führung betraut".

Drei Offiziere des Bundesheeres hatten sich um die Position des Militärkommandanten für Oberösterreich beworben. Nun scheint die Entscheidung definitiv gefallen zu sein. In ihrer Sitzung am Montag soll die Landesregierung die Zustimmung zum Personalvorschlag von Verteidigungsminister Thomas Starlinger geben.

Neuer oberster Soldat im Land wird Oberst des Generalstabsdienstes Dieter Muhr. Der 57-Jährige übt diese Funktion bereits seit August interimsmäßig aus, nachdem der langjährige Militärkommandant, Generalmajor Kurt Raffetseder, in Pension gegangen war.

Starlinger hatte Muhr dem Vernehmen nach am Montag dieser Woche in einem Vieraugengespräch Landeshauptmann Thomas Stelzer (VP) vorgeschlagen. Nach der erwarteten Zustimmung durch die Landesregierung am Montag wird als Nächstes der Zentralausschuss, sprich die Personalvertretung im Ministerium, über die beabsichtigte Bestellung informiert. Diese hat dann, so der oberste Heeresgewerkschafter Walter Hirsch, 14 Tage Zeit für eine Stellungnahme. Die Personalvertretung kann zustimmen, die Entscheidung schweigend zur Kenntnis nehmen oder eingehendere Beratungen fordern. "Das passiert allerdings ausgesprochen selten", sagt Hirsch.

Nach dem "Segen" der Personalvertretung folgt als Formalakt noch das Okay aus dem Beamtenministerium. Offiziell sein Amt als oberster Soldat im Land ob der Enns könnte der Kronstorfer dann mit 1. Jänner 2020 antreten.

Nicht so lange dauert es, bis Verteidigungsminister Starlinger von seinem jüngsten Truppenbesuch im Ausland nach Österreich zurückkehren wird. Der Ressortchef musste am Freitag allerdings in Sarajevo auf den Heimflug mit der Heeres-Transportmaschine C-130 "Hercules" verzichten und auf eine Zehn-Stunden-Fahrt mit dem Auto ausweichen. Der Grund: Die "Hercules", ohnedies in den vergangenen Monaten lange wegen Propellerproblemen auf den Boden gezwungen, konnte wegen eines Triebwerksschadens nicht abheben. Starlinger hatte in Bosnien-Herzegowina das heimische EUFOR-Kontingent besucht.

> Lesen Sie hier ein Porträt von Dieter Muhr

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Eike-Clemens Kullmann

Redakteur Außenpolitik, Weltspiegel

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