Lade Inhalte...
  • NEWSLETTER
  • ABO / EPAPER
  • Lade Login-Box ...
    ANMELDUNG
    Bitte E-Mail-Adresse eingeben
    Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse oder Ihren nachrichten.at Benutzernamen ein.


    '
gemerkt
merken
teilen

Demokratie-Offensive des Landtags verzögert sich wegen Corona

30. Mai 2020, 00:04 Uhr
Demokratie-Offensive des Landtags verzögert sich wegen Corona
Wolfgang Stanek Bild: Alexander Schwarzl

LINZ. "Demokratie ist kein Selbstläufer und muss immer weiterentwickelt und modernisiert werden", sagt Oberösterreichs Landtagspräsident Wolfgang Stanek (VP).

Im Frühjahr hätte eine Demokratie-Offensive des Landtags starten sollen – mit noch mehr Projekten, Veranstaltungen, Schulbesuchen und Bewusstseinsbildung. Aber das wurde von der Coronavirus-Krise verhindert. Stanek kündigt die Offensive nun für den Herbst an, sofern es die Bedingungen zulassen.

Er will auch die Themen Digitalisierung und politische Geschichte forcieren, unter anderem mit einer starken Einbindung der KZ-Gedenkstätte Mauthausen. "Demokratie ist keine Gabe, sondern unsere Aufgabe", sagt Stanek. Man wolle alle Bürger und im speziellen Schüler zum politischen Denken anregen und Mitwirken motivieren sowie das Thema mit allen Vor- und Nachteilen beleuchten.

29 Prozent für "starken Mann" an Spitze

Unterstützung findet die Offensive bei der Initiative Wirtschaftsstandort Oberösterreich (IWS), die bei Spectra eine Studie in Auftrag gegeben hat. Demnach sind 97 Prozent der Oberösterreicher der Meinung, dass die Nutzung des Wahlrechts der wichtigste Beitrag zum Funktionieren der Demokratie ist. Die Wahlbeteiligung bei der Landtagswahl 2015 lag aber bei 81,6 Prozent. "Demokratie lebt vom Einsatz und Beitrag eines jeden Bürgers", sagt IWS-Geschäftsführer Gottfried Kneifel.

29 Prozent der Befragten stimmten der Aussage, dass es oft besser wäre, wenn es im Staat nur eine Person gäbe, die anschafft und Entscheidungen trifft, "sehr" oder "etwas" zu. "Wenn 75 Jahre nach Ende des NS-Regimes noch fast ein Drittel der Bevölkerung mit der Diktatur liebäugelt, ist das für Demokraten kein Ruhekissen", sagt Kneifel. Gerade die Coronakrise habe gezeigt, dass parlamentarische Demokratie, Rechtsstaat und Föderalismus funktionieren. "Demokratie und soziale Marktwirtschaft müssen wieder begehrtes Exportgut werden", so Kneifel etwa mit Blick auf Ungarn. Die Studie wurde kurz vor dem Höhepunkt der Pandemie durchgeführt. (az)

mehr aus Landespolitik

Der Campus der Diözese als Statement: "Wir ziehen uns nicht zurück"

Weniger Bildungsförderung für Parteien: Neue Richtlinien noch nicht umgesetzt

Gemeinde-Altenheime: Kritik an mangelndem Kooperationswillen

Rechnungshof rät Land OÖ zu präziseren Prozessen bei Bau-Auftragsvergaben

Interessieren Sie sich für diesen Ort?

Fügen Sie Orte zu Ihrer Merkliste hinzu und bleiben Sie auf dem Laufenden.

Lädt

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

2  Kommentare
2  Kommentare
Aktuelle Meldungen