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Landespolitik

Ansturm auf Teststraßen, 54 Apotheken starten heute

08. Februar 2021 00:04 Uhr

Ansturm auf Teststraßen, 54 Apotheken starten heute
Land erweitert Testangebot

LINZ. Von den 45 öffentlichen Teststationen in Oberösterreich sind für heute 25 ausgebucht, für morgen 15.

Der Ansturm auf die Teststraßen in Oberösterreich hat weiter zugenommen. Für Sonntag waren knapp 19.000 Personen angemeldet, für heute sind es rund 18.000 (Stand gestern 14 Uhr), für morgen 14.000. Ab heute ist ein höchstens zwei Tage alter negativer Corona-Test Pflicht für den Besuch etwa eines Friseurs oder Masseurs.

Weil insgesamt 30.000 Tests pro Tag durchgeführt werden können, sind immer noch Plätze frei – aber nicht überall. Von den 45 öffentlichen Teststationen im Land waren 25 für heute ausgebucht (Stand gestern 11 Uhr), beispielsweise jene in der Magazingasse in Linz, im Stadtsaal Steyr, in Walding, Braunau, Gmunden, Kirchdorf, Waldneukirchen oder St. Georgen im Attergau. Für Dienstag waren 15 Stationen ausgebucht. Aufgrund von Stornierungen und erneuten Anmeldungen könne sich das aber laufend ändern, so der Landes-Krisenstab.

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Seit Sonntag liegt die erste Liste jener Apotheken vor, die Gratis-Corona-Tests anbieten. Bundesweit sind es 400, in Oberösterreich 58 – von denen heute 54 starten, vier etwas später. Sieben Apotheken in Linz und sechs in Wels stehen auf der Liste, noch keine in Steyr. Vertreten sind auch Apotheken in ländlichen Regionen, beispielsweise in Aigen-Schlägl, Rutzenmoos, Molln oder Wartberg an der Krems. "Es werden laufend mehr, die Liste wird täglich aktualisiert", teilte die Apothekerkammer mit. Die Kunden sollen sich telefonisch anmelden und die E-Card mitnehmen.

Der Bund zahlt nun die Tests in den Apotheken, damit es mehr Gratis-Angebot gibt. Der stv. Kurienobmann der niedergelassenen Ärzte in Oberösterreich, Wolfgang Ziegler, fordert, dass der Bund auch Gratistests bei Ärzten ermöglicht: "Vor allem unsere ältere Bevölkerung braucht Testangebote ums Eck, und das sind die Arztpraxen vor Ort."

Kritik an Bund und Land kam von SP-Landesgeschäftsführer Georg Brockmeyer, der eine "Zwei-Klassen-Test-Gesellschaft" zu Lasten ländlicher Bezirke sieht. Das Angebot müsse dringend ausgebaut und entbürokratisiert werden.

In der ÖVP Oberösterreich wird betont, dass man mit den Testkapazitäten im Bundesländervergleich an der Spitze liege. (az)

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