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Landespolitik

Text aus "I am from Austria": Fendrich droht FPÖ mit Klage

Von nachrichten.at/eiba   22. August 2014 07:53 Uhr

Rainhard Fendrich
Musiker Rainhard Fendrich droht der FPÖ mit rechtlichen Schritten.

LINZ/ WIEN. Die FPÖ Oberösterreich wirbt mit einer Passage aus dem Rainhard-Fendrich-Hit "I am from Austria". Der Austropopstar droht mit Klage, die Partei sieht dieser gelassen entgegen.

Das Werbeplakat mit dem Slogan "Do kum i her, do g'hear i hin" hatten FPÖ-Landeschef Manfred Haimbuchner und Parteivorsitzender Heinz-Christian Strache auf ihren Facebook-Seiten gepostet. Der Text ähnelt frappant einer Liedzeile aus Reinhard Fendrichs Hit "I am from Austria", wo es heißt: "Da bin i her, da g'hear i hin."

 

 

Der Sänger wehrt sich gegen die politische Vereinnahmung und hat seine Anwälte eingeschaltet. Auf Fendrichs Facebook-Seite nimmt sein Management Stellung: "Die Verwendung des Werbeslogans "Do kum i her, da g´hear i hin" durch die FPÖ Oberösterreich nimmt eindeutig Bezug auf den Titel "I am from Austria“ von Rainhard Fendrich und ist ohne die Einholung der Zustimmung von Rainhard Fendrich erfolgt und daher unseres Erachtens rechtswidrig", heißt es in dem Posting.

 
 
Von Seiten der FPÖ Oberösterreich blickt man einer möglichen Klage gelassen entgegen. "Die Erstinformation unserer Rechtsanwälte lautet, dass Herr Fendrich keine rechtliche Handhabe hat, weil dieser Satz dem allgemeinen Sprachgebrauch zugeordnet werden kann", sagt Andreas Steindl, Pressesprecher von Haimbuchner. Dass der Satz "Da bin i her, da g'hear i hin" an Fendrichs Lied erinnere, sei aber diskutiert worden: "Urheberrechtlich gibt es aber kein Problem", ist Steindl sicher. Und falls doch, werde man das Plakat eben aus dem Internet nehmen. Haimbuchner selbst meinte im Gespräch mit nachrichten.at, er sei schon etwas enttäuscht von Fendrich. Denn das Argument politisch nicht vereinnahmt werden zu wollen, sei nicht zulässig: "Immerhin hat Fendrich für andere Parteien zum Teil Wahlkampfauftritte gemacht." Den großen Aufreger sieht Haimbuchner in der Angelegenheit nicht: "Alles weitere müssen jetzt sowieso die Juristen klären."

 

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