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Landespolitik

Politikszene: Brüsseler Empfang, Grund zum Feiern und eine Akademie der Zukunft

03. Dezember 2010

Brüsseler Empfang, Grund zum Feiern und eine Akademie der Zukunft
v.l.: Strugl, Genscher, Pühringer , Hengstschläger.

Familiären Charakter hatte der traditionelle Weihnachtsempfang von Landeshauptmann Josef Pühringer (VP) Mittwochabend in Brüssel.

Bei dem über das oberösterreichische Verbindungsbüro organisierten Abend durften die Kinder der Gäste auch während der Rede des Landeshauptmanns herumlaufen. „Schickt sie nicht raus, Kindern gehört die Zukunft“, sagte Pühringer. Der zehnjährige Stefan Ivatovic, dessen Vater aus Kroatien stammt, der aber wie Innenministerin Maria Fekter (VP) nun in Attnang-Puchheim daheim ist, überreichte der Ministerin das Friedenslicht. Letzteres ist wieder von den Oberösterreichern nach Brüssel gebracht worden. Zur Freude der EU-Parlamentarier Paul Rübig und Richard Seeber (beide VP).

Keine Altersmilde bei Anschober

Fünfzig Jahre ist Grünen-Landesrat Rudi Anschober seit wenigen Tagen alt, so etwas wie Altersmilde spürt er nach eigenen Angaben aber noch nicht. „Ich fühle mich entspannter, lockerer und unabhängiger denn je“, sagt der begeisterte Jogger. Und weiter: „Ich habe den Eindruck, das war die erste Hälfte, und in der zweiten geht’s erst richtig los.“ Rundgehen wird es jedenfalls heute Abend im Offenen Kulturhaus in Linz, wo die Grünen ein großes Geburtstagsfest für den Mann an ihrer Spitze ausgerichtet haben.

"Academia Superior" erschaffen

Es sollte eine hochkarätige Auftaktveranstaltung werden, und das ist auch gelungen. Gestern Abend ist die von VP-Landesgeschäftsführer Michael Strugl konzipierte schwarze Zukunftsakademie „Academia Superior – Gesellschaft für Zukunftsforschung“ aus der Taufe gehoben worden. Gespannt verfolgten die zahlreichen Gäste das Referat des ehemaligen deutschen Außenministers Hans-Dietrich Genscher. Wissenschaftlicher Leiter der Akademie ist der bekannte Genetiker Markus Hengstschläger, Geschäftsführer wird, wie exklusiv berichtet, der ehemalige Kommunikationschef der Diözese, Ferdinand Kaineder.

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