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Landespolitik

AUVA-Auflösung: "Unfallversorgung in Oberösterreich bedroht"

07. April 2018 00:04 Uhr

UKH Linz

LINZ. Die Aussage vom Sozialministerin Beate Hartinger-Klein (FP), sie rechne ohnedies mit der Auflösung der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA), löst auch in Oberösterreich heftige – und ablehnende – Reaktionen aus.

Die drohenden Einsparungen, die von der Regierung geplant seien, und die "daraus resultierende Auflösung der AUVA" ist für Ärztekammerpräsident Peter Niedermoser "völlig unverständlich" und wäre "eine Katastrophe für die Gesundheitsversorgung". Die Auflösung würde das "vorbildlich aufgestellte" Linzer Unfallkrankenhaus treffen.

Auch SP-Landesrätin Birgit Gerstorfer nennt Pläne, die AUVA aufzulösen, "völlig falsch". Keine andere Versicherung habe auf den Gebieten Prävention und Rehabilitation so viel Erfahrung wie die AUVA. Auch Grünen-Gesundheitssprecherin Ulrike Schwarz sieht die Zukunft des Linzer UKH "und damit die Unfall-Notversorgung in Oberösterreich" bedroht.

Auch vom ÖGB und von AK-Präsident Rudolf Kaske kam gestern massive Kritik an Hartinger-Klein.

Video Oberösterreich heute:

 

Video: Sozialministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ) stellte eine mögliche Auflösung der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt in den Raum. Damit löste sie einen Sturm der Entrüstung aus.

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