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Innenpolitik

Zweifel an der Demokratie in der Flüchtlingskrise

11. September 2021 00:04 Uhr

Zweifel an der Demokratie in der Flüchtlingskrise
Flüchtlinge 2015 in Spielfeld

WIEN. Das Bekenntnis der Österreicher zur Demokratie ist stabil, die Zufriedenheit mit ihrem Funktionieren unterliegt aber Schwankungen.

 Das zeigen die Befragungsdaten der Meinungsforscher Peter Ulram und Peter Hajek.

Am größten war die Unzufriedenheit während der Flüchtlingskrise 2015/16; damals waren 54 Prozent sehr oder eher unzufrieden. In der Coronakrise bekunden 39 Prozent Unzufriedenheit, 59 Prozent Zufriedenheit. Insgesamt bevorzugen 83 Prozent die Demokratie. Acht Prozent wollen eine Diktatur, vier Prozent ist die Regierungsform egal (Rest keine Angaben). Der Anteil der Demokraten ist in den vergangenen Jahren zwar von einst 90 Prozent gesunken, für Ulram gab es aber in all den Jahren keinen signifikanten Anstieg des autoritären Potenzials, das sich stets um die zehn Prozent bewegt habe (aktuell: 12 Prozent). Unter Impfskeptikern ist der Anteil jener, die wenig von der Demokratie halten, größer als unter Befürwortern.

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