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Diskussion um Matura: Wiener SPÖ für Abschaffung

Von nachrichten.at/apa, 18. November 2023, 13:16 Uhr
Matura: Höhere Erfolgsquote, bessere Noten
Heftige politische Diskussion über Österreichs Bildungssystem. Bild: THOMAS COEX (AFP)

WIEN. Ein bei der "Wiener Konferenz" der Landes-SPÖ am Samstag zur Debatte stehender Antrag sorgt in der ÖVP für helle Aufregung. Gefordert wird dort vom Bund nämlich die "Abschaffung der Matura".

Nachdem die "Die Presse" vorab darüber berichtet hatte, rückten Volkspartei und Freiheitliche in gleich fünf Presseaussendungen dagegen aus, darunter eine von Bildungsminister Martin Polaschek (ÖVP) höchstpersönlich. Der Antrag wurde von den SPÖ-Delegierten letztlich angenommen.

"Unser Bildungssystem muss endlich im 21. Jahrhundert ankommen", meinte Paul Stich, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Österreich, in einer Aussendung dazu. Dabei bestehe auch bei der Matura Handlungsbedarf. "Wer mindestens 12 Jahre lang alle Prüfungen bestanden hat, braucht keinen finalen Entscheidungstag. Im Gegenteil, SchülerInnen sollen beweisen können, dass sie das über die Jahre gelernte auch wirklich anwenden können. Wir schlagen vor, die Matura durch praxisorientierte Projektarbeiten zu ersetzen", meinte er gemeinsam mit der Wiener SJ-Vorsitzenden Rihab Toumi.

Stich verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass diese Beschlusslage keineswegs eine neue innerhalb der SPÖ sei. "Bereits 2021 hat der SPÖ-Bundesparteitag auf Antrag der SJ die Forderung nach einer Abschaffung der Matura in ihrer heutigen Form beschlossen. Das heutige Bekenntnis der Wiener SPÖ zu diesem Beschluss verdeutlicht den Handlungsbedarf in diesem Bereich", sagte er.

"Hirngespinste linker SPÖ-Träumer"

Bereits vor dem Beschluss zeigten sich ÖVP und FPÖ in ihrer Opposition gegen die SPÖ-Vorstellungen geeint. "Die Reifeprüfung ist ein entscheidender Meilenstein für die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe", betonte etwa Polaschek, plädierte auch für die Beibehaltung von Schulnoten und sprach von "Hirngespinsten linker SPÖ-Träumer". Nach der Absolvierung seien die jungen Erwachsenen reif für Beruf oder Studium. "Eine Abschaffung der Matura kommt für mich also nicht in Frage."

"Massiver Angriff auf das Bildungssystem"

Ähnlich sah das der Generalsekretär der Volkspartei, Christian Stocker. "Dieser Mini-Parteitag der Wiener SPÖ bedeutet einen massiven Angriff auf unser Bildungssystem, denn die Sozialdemokratie will offenbar, dass unsere Kinder nichts mehr lernen. Auch einer Gleichmacherei aller Schülerinnen und Schüler mit der Gesamtschule erteilen wir als Volkspartei eine klare Absage", wetterte er. Vor einem "Linksruck" in der Bildungspolitik warnte der Wiener ÖVP-Bildungssprecher Harald Zierfuß.

"Unfug aus dem linken Anti-Leistungsfundus"

Bei der FPÖ warnte Bildungssprecher Hermann Brückl vor "Unfug aus dem linken Anti-Leistungsfundus der SPÖ". Es brauche weiter Schulnoten, und die Reifeprüfung müsse einer Gesamtreform unterzogen werden, "um ihren Wert und ihre Qualität, die unter Schwarz-Grün massiv gelitten haben" wieder zu steigern. "Die SPÖ will offensichtlich eine Schule ohne Leistung und aus Jugendlichen unmündige und bildungsferne Bürger machen, damit sie ihrer dummen Politik auf den Leim gehen. Diesen Wahnsinnigkeiten gehört eine klare Absage erteilt", meinte auch der Wiener FPÖ-Klubobmann Maximilian Krauss.

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116  Kommentare
116  Kommentare
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Gugelbua (32.280 Kommentare)
am 20.11.2023 16:26

weis von einer Personalchefin:
die Matura ist nicht Ausschlag gebend für Bildung und Können
was heute im Berufsleben gefordert wird,
Kopfrechnen oder handschriftliche Notizen
sind bei vielen schon eine Herausforderung

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susisorgenvoll (16.888 Kommentare)
am 20.11.2023 13:58

Die Bildungnach unten nivellieren, aber dann schreien, dass das Bildungssystem schlecht sei! Oder lamentieren, dass Finnland & Co wesentlich besser abschneiden bei PISA! Von NICHTS kommt NICHTS!

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2good4U (18.370 Kommentare)
am 20.11.2023 12:26

Soweit ich das verstanden habe geht es nicht um die Abschaffung der Matura als Bildungsgrad, sondern lediglich um die Abschaffung der Abschlussprüfung.

Ob es nach fünf Jahren Schule mit fünf positiven Jahresabschlüssen wirklich nochmals zusätzlich eine Maturaprüfung braucht darf durchaus hinterfragt werden.

Die Deutsch-Matura oder auch die Mathe-Matura z.B. war bei uns auch nichts anderes als eine Schularbeit. Nur mit dem Unterschied dass eben alles an dieser einen Prüfung hing.
Unterm Jahr konnte es auch mal passieren auf eine Schularbeit einen fünfer zu haben. Dann hat man das bei der nächsten Prüfung eben ausgebessert.

So hängt der positive Abschluss und somit ggf. der weitere Lebensweg an nur einer Momentaufnahme.

Dass ist zwar beim Führerschein, usw. auch nicht anders dass alles an einer Prüfung hängt, aber ich denke man sollte darüber schon normal diskutieren können ob es zielführend ist.

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aufjedenfallgutmensch (302 Kommentare)
am 20.11.2023 10:19

An alle, die hier so energisch die Matura verteidigen: was genau bitte sagt die Matura über irgendwelche Befähigungen aus? Nichts, rein gar nichts. Bei jeder Person, die die Oberstufe in AHS, HTL o.ä. positiv abschließt, sagt das deutlich mehr über die Fähigkeiten aus als eine unter unnötiger Stresssitituation abgehaltene Prüfung, für die die meisten sowieso nur auswendig lernen. Diese Matura ist sowas für A&F und die Abschaffung hat genau gar nichts mit nach unten nivellieren der Bildung zu tun.

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LASimon (12.455 Kommentare)
am 20.11.2023 10:57

Stimme mit Ihnen überein, was die Sinnhaftigkeit der Matura angeht. ABER: Man hilft Jugendlichen nicht auf ihrem Lebensweg, wenn man alle Druck- oder Stresssituationen von ihnen fernhält. Vielleicht ist das der letzte Sinn und Zweck der Matura (denn der ursprüngliche Sinn als Nachweis der Hochschulreife ist längst perdu): Junge Menschen darauf zu trainieren, unter Druck Leistung zu bringen.

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stratos105 (64 Kommentare)
am 20.11.2023 10:04

Das Bildungssystem immer weiter nach unten nivellieren, um am Ende daraus eine neue Wählerschicht zu lukrieren ?
Toller Gedanke der Roten - wie weit wollen sie denn noch absinken ?
Der neue Parteichef ( excel sei Dank ) arbeitet doch bereits mit Hochdruck am Niedergang der Partei !

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aufjedenfallgutmensch (302 Kommentare)
am 20.11.2023 10:20

siehe meinen Kommentar ober dir.

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peas (4.501 Kommentare)
am 20.11.2023 08:48

Also was das Bildungssystem abgeht, das ist eher eine Grundsatz-Frage.

Es hat sich eh viel getan und die VS von heute, kann man nicht mehr vergleichen von der vor 40 Jahren. Ich beurteile das an mir und meinen Kindern.

Für mich jedenfalls auffällig, dass die Schule zu früh, vom Lebensalter her betrachtet beginnt. Nicht wenige Buben sind in dem Alter einfach noch nicht so weit. Bei den Mädchen ist es weniger schlimm. Es gibt zwar eine Vorschule in die man zurückgestuft werden kann, aber ich sehe das eher als breiteres Problem an.

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Gast1973 (194 Kommentare)
am 20.11.2023 06:54

Völlig richtig! Die Matura ist die unnötigste und am meist überschätzte Prüfung aller Prüfungen!! Meine Matura liegt schon länger als 30 Jahre zurück und war damals eine vollkommen sinnbefreite Stresssituation. Die Fragen wurden im vorhinein bereits besprochen und ausgearbeitet. Es würde reichen eine VWA zu schreiben die kombiniert mit den Noten der letzten 2 Schuljahre eine Abschlussnote ergibt. Die SPÖ fordert eine Abschaffung der Matura im derzeitigen Stil, nicht eine Abschaffung der gesamten Matura! Schade eigentlich, dieses System würde eine Reform dringend brauchen.

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ImI (349 Kommentare)
am 20.11.2023 06:46

Ich bin dafür, dass die SPÖ abgeschafft wird. So wie die gerade beisammen sind brauchts eh keiner.

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( Kommentare)
am 20.11.2023 08:35

Gerade habe ich gelesen,
daß in Linz der letzte Antiquar aufhört.

Dann bleibt uns ohnehin nur mehr die SPÖ
mit antiquarischen, Werten erhalten,
und die Signale zum letzten Gefecht der Internationale
werden verstummen.

Und Die möchten sie uns auch noch nehmen ?

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reibungslos (14.817 Kommentare)
am 19.11.2023 21:02

Man könnte auch gleich alle Schulen abschaffen. Die Kinder können schon heute, wenn sie in die Schule kommen, über einen Bildschirm mit Bildchen wischen. Das sollte in einer KI-bestimmten Welt als Bildung reichen.

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hbert (2.340 Kommentare)
am 19.11.2023 20:53

Die Form der Matura ist ein Thema. Ich halte auch nicht viel von der Zentralmatura, da sie zwar einen gemeinsamen Standard schaffen sollte, aber Gleichschaltung ist halt auch nicht das Nonplusultra, da sie mit keinem Deut auf die Eigenheiten der durchführenden Schule eingehen - kann natürlich auch negativ sein.
Viel wichtiger wie die Form der Matura ist die Art und Weise des Schulsystems.
Schon vor Jahrzehnten hörte man von den Lehrern: "wir müssen uns an den Schwächeren orientieren". Das mag in den Grundschulen schon nur bedingt stimmen, in einer AHS ist das definitiv fehl am Platz! Hier nach den Schwächeren auszurichten, bedeutet das gesamte Niveau zu senken, denn gleichzeitig bleibt keine Zeit mehr, die Besseren zu fordern und fördern.
Auch Integrationsklassen mit nicht integrationsfähigen Schülern - egal ob Sprache oder sonstige Auffälligkeiten - sind für den "normalen" Unterricht hinderlich und schwächen so die Bildung der Bildungswilligen und -fähigen!

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LASimon (12.455 Kommentare)
am 20.11.2023 11:07

Eine Schule darf sich nicht an einer Gruppe von Schüler*innen ausrichten: weder an den Schwächeren noch an den Überfliegern noch an einer gedachten Mittellage. Eine Schule muss sowohl den einen als auch den anderen gerecht werden. Das bedeutet: Ende des Einheitsunterrichts.
Die Lehrenden müssen in der Aus- und Weiterbildung befähigt und mit den entsprechenden Unterrichts-Materialien ausgerüstet werden, um ALLEN Schülern einen Unterricht mit Bildungsgewinn zu ermöglichen. Es muss die Aufgabe der Bildungsforschung sein, alle Lehrenden dazu zu ermächtigen, damit der Schulerfolg (möglichst) aller Schüler*innen in der Verantwortung der Lehrenden liegt.

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Strobl-Mairhofer (118 Kommentare)
am 19.11.2023 19:08

DUMMHEIT ist immer wieder zu überbieten, auch wenn es nur schwer zu glauben ist.

Schon bei "Hilliger" (oberster "teuerster" der Beamten der Stadtgemeinde Linz) durfte niemand klüger sein als er (als Chef). Zum Leidwesen hat sich dies bis in die heutige Zeit fortgesetzt.

Bleibt nur zu hoffen, dass diese Meldungen "verspätete" Scherze zum Faschingsbeginn am 11.11. waren.

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espresso.perdue (743 Kommentare)
am 19.11.2023 16:04

Warum wunderts mich nicht, dass so eine schwachsinnige Forderung ausgerechnet von einer Partei kommt, die nicht mal eine simple Exceltabelle zusammenbringt?

Eh klar, wir loben uns alle gegenseitig, tanzen unsere Namen im Kreis, schenken jedem ein Grundeinkommen, und träumen vom Wohlstand in Europa ….. oha, aufgewacht ?

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Objektiv (2.510 Kommentare)
am 19.11.2023 15:24

Durch KI wird die Matura in derzeitiger Form obsolet.

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( Kommentare)
am 19.11.2023 15:58

Hoffentlich auch die Regierung u. Politiker.

Ich kann mir nicht vorstellen, daß die primitivste KI
Ideologien u. Parteien entwickelt.

Vor Allem, wäre es dann die falsche Bezeichnung,

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lucky890 (2.246 Kommentare)
am 19.11.2023 15:03

Niemand darf klüger sein als der Chef!
HTL Matura - Lehre - alles überbewertet, Grundschule und Tanzkurs und wir haben fertig, vielleicht noch einen kleinen Donau - Master zum drüber streuen.

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( Kommentare)
am 19.11.2023 16:47

Das war übrigens der Wahlspruch von Bgm. Hillinger.

Bei einem Kanzleidiener schwer einzuhalten !

Daher erfolgte auch der Abriss (Sprengung Brigadier Teuschl)
des europäischen Industriedenkmals, der Wollzeugfabrik .

und die Verhinderung der Umfahrung Urfahr
vom Bahnübergang Obere Donaustraße
durch das Urfahrmarktgelände (2 x im Jahr sein Traumplatzerl)
bis zur Eisenbahnbrücke.
Wenn das die täglich Rudolfstraßen- Gestauten wüßten !

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Maxi-milian (715 Kommentare)
am 19.11.2023 14:21

Prüfungen und österreichweit vergleichbare Ergebnisse sind wichtig.
Vielleicht geht es bei den Vorstellungen der Wiener Landes-SPÖ gar nicht in erster Linie um die Schüler sondern vorrangig um die Interessen mancher Pädagogen.

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( Kommentare)
am 19.11.2023 13:57

Und dann wundern sich Leute,
warum Österreich bei vielen Rankings
inkl. der Korruption (auch an Manko bei der Bildung),

auf die hinteren Plätze zurückfällt.

Währen aufstrebende Länder bemüht sind,

durch möglichst viel Wissen u. Leistung
und das geht halt nur unter strengen Maßnahmen,
die durch Prüfungen gefordert werden,

die vorderen Plätze einzunehmen.

Wir aber setzen darauf, durch Zuwanderung
gut ausgebildete Fachkräfte, Ärzte u. Ingenieure
und für die untergeordneten Tätigkeiten genügend Hilfskräfte
ins Land zu holen zu können.
Ja, und die Besten davon warten natürlich nur darauf,
um endlich nach Österreich zu kommen.

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DonMartin (7.510 Kommentare)
am 19.11.2023 13:11

Sie SPÖ ist wenigstens konsequent.

32 Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich. Mit 32 Wochenstunden gehen sich klarerweise keine Matura und auch kein Studium mehr aus. Und dann noch mehr Feiertage und ein oder zwei Urlaubswochen zusätzlich.

Einfach jedes Jahr mehr Staatsschulden und mehr Beamtenjobs, wenn die Wirtschaft nicht mehr läuft. Ist doch sehr einfach.

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willie_macmoran (2.985 Kommentare)
am 19.11.2023 13:04

Ich bin hier auch nicht mit der SPÖ einverstanden und denke das es falsch ist keine große Reifeprüfung als Abschluss einzufordern. Wie diese aussieht darf ruhig überdacht werden, selektiv muss diese aber bleiben.

Aber was mir besonders gefällt: Die ganzen Hauptschulabbrecher hier im Forum verteidigen die Matura. Das kannst dir eigentlich net ausdenken

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Proking (2.663 Kommentare)
am 19.11.2023 15:57

MACMORAN,
tun Sie uns bitte einen Gefallen, indem Sie uns mitteilen, wer Ihrer Meinung nach von den Forumsteilnehmern keinen Hauptschulabschluß hat oder/und die Gymnasiumunterstufe nicht fertig gemacht hat.

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willie_macmoran (2.985 Kommentare)
am 19.11.2023 17:01

Werden schon ein paar sein. Weil immer dort wo die RechtsPOPOlisten stark sind da tümmeln sich auch die Bildungsfernen. Wegen der Schnittmenge wars.

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Proking (2.663 Kommentare)
am 19.11.2023 17:29

Werden'S einfach konkret. Dann diskutieren wir über Schnittmengen.

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willie_macmoran (2.985 Kommentare)
am 19.11.2023 13:00

Ich bin hier auch nicht mit der SPÖ einverstanden und denke das es falsch ist eine große Reifeprüfung als Abschluss einzufordern. Wie diese aussieht darf ruhig überdenkt werden, selektiv muss diese aber bleiben.

Aber was mich besonders gefällt: Die ganzen Hauptschulabbrecher hier im Forum verteidigen die Matura. Das kannst dir eigentlich net ausdenken.

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( Kommentare)
am 19.11.2023 13:15

Ihre Art läßt wenig "Bildung" vermuten!
Bildung ist Etwas Anderes, als ev. Wissen zu haben.

Nur, weil Sie die Hauptschule abgeschlossen haben
und durch die Matura gekommen sind
( bitte, blenden Sie uns Ihren Notendurschnitt ein),

brauchen'S aber die, von denen Sie annehmen,
weniger gebildet zu sein,
nicht für blöd erklären u. ihnen Kritikfähigkeit absprechen.

Weil:
Wenn mancher Mann wüßte,
wer mancher Mann wär',
gäbe mancher Mann
manchem Mann
manchmal mehr Ehr' !

Und:
Hochmut kommt vor den Fall.

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nixnutz (4.495 Kommentare)
am 19.11.2023 12:28

Mit dieser SPÖ ist leider kein Staat zu machen.

Es kann zwar die Bundes-SP nichts dafür, aber es ist bekannt, dass die Wiener SP sehr starken Einfluss hat.

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hn1971 (2.048 Kommentare)
am 19.11.2023 11:55

Klar, der intellektuelle Leistungsfundus ist links, die FPÖ hatte mit Bildung oder gebildet sein noch nie viel zu tun.

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( Kommentare)
am 19.11.2023 12:32

Guten Morgen- Österreich!

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DonMartin (7.510 Kommentare)
am 19.11.2023 11:38

Und dann verlieren alle Österreichischen Nicht-Maturanten die Studienberechtigung in vielen Ländern, weil der Schulabschluss nicht ausreicht, sondern mit einem Äquivalent zum lokalen "Abi" verbunden ist?

Die SPÖ wird immer mehr zur populistischen Nicht-Weitblicker-Partei!

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Proking (2.663 Kommentare)
am 19.11.2023 16:26

DONMARTIN,
Ihr Kommentar wird doch hoffentlich dem noch denkfähigen Rest der SPÖ Mit=u. ohne Glieder einen überlegenswerten Ansatz bringen?

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Joob (1.429 Kommentare)
am 19.11.2023 10:59

Wo würde uns die "allesgleichmacherpartei" hinführen ?!
Meine Tochter war jetzt 1 Jahr in einem östlichen Land auf Auslandsemester, dort herrscht eine andere Einstellung zum Studium.
8 Std. auf der Uni und mind. 6-8 Std. lernen !! Keine Zeit zum "Partymachen" ! Wer dem nicht gerecht wird "darf" die Uni verlassen ! Aber Unterstützung für arbeitsunwillige gibt es auch nicht !
Dort wird eine Elite herangezogen, welche "die Welt erobern" im Sinne hat.

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( Kommentare)
am 19.11.2023 11:33

Für die SPÖ sicher keine UNI für ein Auslandsemester
und auch kein Stipendium dafür,
falls jemals wieder, so ab 2050,
ein Roter Wissenschaftsminister werden ?sollte?.

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DonMartin (7.510 Kommentare)
am 19.11.2023 11:40

Viele SPÖler haben ihre Matura auf einer Arbeitermittelschule gemacht.
Dort herrschten andere Regeln für die Genossen.
Viele haben ein Problem mit Wettbewerb.

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( Kommentare)
am 19.11.2023 13:21

FPÖ ler in der Baumschule. . . .

Waren die dort ihre Schulkameraden ?

Weil abfällig schreiben tun'S ja von den Anderen,
wie wenns'S im Wald aufgewachsen wären
und in der Gosse das Reden gelernt hätten .

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LASimon (12.455 Kommentare)
am 19.11.2023 12:50

"8 Std. auf der Uni und mind. 6-8 Std. lernen" Das mag garantieren, dass man Prüfungen besteht, sagt aber nichts darüber aus, was der Studierende wirklich aus dem Studium mitgenommen hat.

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Joob (1.429 Kommentare)
am 19.11.2023 20:13

Meine Tochter sagt, dass dort sehr wohl Projektorientiert gelernt wird.

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Automobil (2.419 Kommentare)
am 19.11.2023 10:55

Von was träumt diese SPÖ eigendlich noch alles?

PS: macht ruhig weiter so, liebe SPÖ. Denn eure Forderungen zeigen auf, wie wichtig es ist, bei der nächsten Wahl neben den Grünen und den NEOS auch euch für eine neue Regierungsbildung zu verhindern!

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( Kommentare)
am 19.11.2023 10:25

Nur so weiter, liebe SPÖ !

Dann wissen die Leute bei der nächsten Wahl,
wohin sie ihr Kreuzerl machen sollen oder nicht.

Das Versprechen des Himmelreiches auf Erden
und als Voraussetzung dafür,
die Vergebung der Sünden, fehlt noch.

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Gehts_noch (179 Kommentare)
am 19.11.2023 10:23

Wenn alle Erzkonservativen, in der Vergangenheit Verhafteten (war früher so) und ein reformunfähiger oder überhaupt unfähiger Bildungsminister laut dagegen aufschreien kann die Idee im Grundsatz nicht falsch sein. Das Prinzip in der Stunde x eine geistige Leistung zu erbringen ist ein Prinzip von gestern und entspricht eigentlich nicht einer modernen Wissenskultur in der man kontinuierlich und andauernd lernen sollte. Einges was man heute lernt bzw. geprüft wird ist morgen schon wieder überholt. Ein System das immer auf Prüfungen aufbaut produziert genau den Typus von Person, die, wenn ein Prüfung geschafft wurde, sich nicht mehr weiterentwickeln/weiterbilden will und von denen haben wir genug (Ausnahmen gibt es natürlich). Übrigens an sehr guten Ausbildungsstätten, wo das Verhältnis von Lehrenden zu Lernenden klein ist, wieder hauptsächlich die laufenden Semesterarbeit als Beurteilung herangezogen und nicht die Prüfungen (falls überhaupt welche gemacht werden).

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( Kommentare)
am 19.11.2023 12:54

Wie gut Theorien u. Ideen wirklich sind, zeigt sich oft erst
nach längerer Zeit u. Rückschlägen in der Praxis.

Es ist daher nicht verkehrt, an Bestehendem, Erprobtem
und Bewährtem festzuhalten.

Das heißt ja nicht, daß man die Matura, für mich besser Abschlußprüfung,
in Details nicht verbessern kann u. soll.
Eine dieser Verbesserungen war z. B. die Einbeziehung
der Noten der letzten Klasse.
Oder wie mein Freund der Lateinprofessor aus Perg gesagt hat:
Ich habe ihn Jahrelang durchgebracht,
jetzt werde ich ihn doch bei der Matura nicht fallen lassen ."
Ich glaube, diese Meinung herrscht allgemein bei den Professoren.

Natürlich ist jede Prüfung eine Momentaufnahme.
Aber das ist wohl unser ganzes Leben.

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observer (22.378 Kommentare)
am 19.11.2023 09:33

Ich habe Matura, das sei vorausgeschickt und zwar zu einer Zeit gemacht, wo die MaturantInnenquote weit unter 20 % war und in einer Handelsakademie gemacht. Und zwar im ersten Anlauf. Trotzdem habe ich immer die Position verteten, dass das positive Abschlusszeugnis der letzen Klasse genügen sollte, wobei bei der Handelsakademie die Gewerbeberechtigungen mit diesem Zeugnis verbunden waren und nicht mit dem Maturazeugnis. Der Zugang zur Uni war allerdings an das Maturazeugnis gebunden. Ich habe es jedenfalls so empfunden und das ist auch heute noch meine Meinung, dass die Maturaprüfung hochgespielt wurde und ganze Familien damit narrisch gemacht wurden. Heutzutage kommt noch dazu, dass das Maturazeugnis allein gar nicht mehr den Zugang zu allen Studienrichtungen erlaubt, weil Zusatzprüfungen notwendig sind und andererseits es Möglichkeiten gibt, die Matura bzgl. Unizugang zu ersetzen, Aber anscheinend wird schon wieder ein Politikum aus dieser Angelegenheit gemacht.

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willie_macmoran (2.985 Kommentare)
am 19.11.2023 09:15

Würde man eher von der FPÖ erwarten. Ungebildete sind doch eher deren Ding.

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( Kommentare)
am 19.11.2023 09:54

Sie sind FPÖ ler ?

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glingo (5.090 Kommentare)
am 19.11.2023 09:12

Das sich, was an der Matura (oder bei der Ausbildung) ändern muss ist aber auch klar.

Denn die die jetzt aus der Matura kommen nach BH oder Zivildienst und vielleicht noch einer Auszeit treten dann mit 20 Jahren in die Arbeitswelt ein.

Hatte schon etliche die aus der Matura neu gekommen sind und von einem gleich alterieren ehemaligen Lehrling dann ausgebildet werden mussten.
Weil das gelernte in der Schule so Garnichts mit dem, was in Firmen benötigt, wir zu tun hatte.

Den Ansatz mit einer Praxisarbeit in Firmen finde ich nicht falsch sollte aber nur ein Teil der Matura sein und nicht sie ersetzen.
Den schriftlichen Teil würde ich lassen und bei der Mündlichen Prüfung sollte jeder seine Praxisarbeit vorstellen.
Hat auch noch den Nebeneffekt das Maturanten auch mit der Wirklichen Arbeitswelt konfrontiert werden.

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willie_macmoran (2.985 Kommentare)
am 19.11.2023 09:21

Noch bilden wir in Ö die Leute aus um aus Ihnen selbstdenkende, informierte, kritische Menschen zu machen. Und nicht damit diese perfekt in Ihre Firma passen. Des müssens schon selber machen.

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Coolrunnings (2.276 Kommentare)
am 19.11.2023 11:54

.."um aus Ihnen selbstdenkende, informierte, kritische Menschen zu machen...."
Die Ausbildung dürfte bei Ihnen klaglos gescheitert sein.

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