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Innenpolitik

Strache überlegt noch, ob sie Mandat annehmen wird

Von nachrichten.at/apa   10. Oktober 2019 09:49 Uhr

Strache
Philippa und Heinz-Christian Strache

WIEN. Das Tauziehen um das Nationalratsmandat von Philippa Strache ist offenbar noch nicht ausgestanden.

Die Gattin von Ex-Parteichef Heinz-Christian Strache hat am Donnerstag angekündigt, bis zur Sitzung der Bundeswahlbehörde am kommenden Mittwoch noch zu überlegen, ob sie das Mandat annehmen wird. Außerdem beklagt sie das "diffamierende Verhalten" der vergangenen Tage.

In einer von Straches Berliner Anwalt gezeichneten Presseerklärung heißt es, Strache bedinge sich aus, bis 16. Oktober zu entscheiden, "ob unter den gegebenen Umständen eine ihren Wählern geschuldete konstruktive Arbeit im Parlament sowie ein politisches Wirken im Sinne des Wohles der Bürger und Wähler mit der Aussicht auf Erfolg möglich sein wird".

Die Gattin des früheren FP-Obmanns Heinz-Christian Strache betont außerdem, zu keinem Zeitpunkt Spesen gegenüber der FPÖ abgerechnet oder sich auf Kosten der Partei privat bereichert zu haben. Auch dass sie - wie aus FP-Kreisen kolportiert - während der Karenz ein Gehalt vom FP-Parlamentsklub bezogen haben soll, dementierte Strache mit dem Hinweis, nicht in Karenz gewesen zu sein und während des Mutterschutzes kein Gehalt bezogen zu haben.

Zurückgewiesen wird auch, dass Philippa Strache auf Parteikosten Kleidung und Handtaschen gekauft hätte: "Diese Anschuldigungen entbehren jeder Grundlage und dienen erkennbar allein dem Zweck, unsere Mandantin gezielt zu diffamieren."

Heinz-Christian Strache verteidigt seine Frau Philippa in Sozialen Medien

Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache hat nach seinem Bruch mit der Partei offenbar viel Freizeit. Diese, so scheint es, verbringt er zu einem großen Teil in Sozialen Netzwerken, vor allem auf Facebook. Dort gab er sich am Donnerstag als glühender Verteidiger seiner Frau Philippa, teilte ihre Pressemitteilung als Reaktion auf "falsche Spekulationen" und kommentierte munter Beiträge anderer User.

Seine Frau Philippa "erreichte ohne Vorzugsstimmenwahlkampf über 1.973 Vorzugsstimmen vor der FP-Wien-Spitzenkanditatin Dagmar Belakovitsch-Jenewein, welche 497 Vorzugsstimmen erhielt. Ricarda Berger erhielt 57 und Markus Tschank erhielt Vorzugsstimmen", schrieb Strache etwa auf den Kommentar einer Frau, die Philippa Strache verteidigt hatte. "Danke für deine lieben Zeilen", bedankte sich der ehemalige Spitzenpolitiker.

"Sie war jeden Cent wert"

In einer weiteren Reaktion auf einen - eher kritischen - Kommentar schrieb Strache: "Meine Frau hat als Sozial Media Expertin ein angemessenes Gehalt erhalten und uns zur "Nummer 1" in der modernen Kommunikation (Facebook, Twitter, Instagram) gemacht und mich in meiner Arbeit 16-18 Stunden Arbeitstage quer durch alle Bundesländer auch überall hinbegleitet und die moderne Kommunikation am Laufen gehalten. Sie war jeden Cent wert. Und ihr Herzensanliegen - den Tierschutz - hat sie selbstverständlich ehrenamtlich gemacht. Das wird sie auch in Zukunft weiter verfolgen."

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