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Innenpolitik

Strache kannte Irak-Dokument zu Haider-Geldflüssen

Von rst   03. September 2010

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WIEN. FPÖ-Obmann Strache hat das angebliche Geheimdokument des irakischen Innenministeriums über Geldflüsse an Kärntens verstorbenen Landeshauptmann Haider gekannt.

"Diese Dokumente sind uns zugespielt und dann überprüft worden", sagte er im APA-Interview. Da allerdings Zweifel an der Echtheit bestanden hätten, habe man diese nicht angenommen, so Strache.

"Ich kann nicht beurteilen, was an dem Dokument echt ist oder nicht, Gerüchte hat es ja immer viele gegeben. Aber das haben Gerichte zu beurteilen", so Strache zum vom Nachrichtenmagazin "profil" veröffentlichten Haider-Dossier.

Bereits der FPÖ-Abgeordnete Fichtenbauer hatte bestätigt, dass seine Partei von dem Dokument gewusst habe. Man habe aber, so Strache, nicht mit wirklicher Sicherheit feststellen können, ob es sich um "originale und richtige Dokumente handelt und deshalb ist da auch nichts weiter getan worden". Strache vermutet, dass das brisante Dokument auch anderen Zeitungen und Parteien zugespielt worden sein könnte.

Die FPÖ sieht Strache in keine der vergangenen Polit-Affären verwickelt, zu denen die Oppositionsparteien bei der vergangenen Sondersitzung des Nationalrates jeweils einen Antrag auf einen Untersuchungsausschuss gestellt haben. "Meine Partei ist sauber und das kann ich mit gutem Gewissen sagen. Jeder weiß, dass die Strache-Partei die sauberste Partei Österreichs ist." Auch die Freiheitlichen in Kärnten, die nunmehr mit der FPÖ kooperieren, sieht er nicht involviert. "Ich lege für Persönlichkeiten wie den Landeshauptmann Dörfler jederzeit die Hand ins Feuer."

Die Forderung seines Generalsekretärs Harald Vilimsky nach einem Zuwanderungsverbot für Muslime schwächt Strache ab. "Ich habe nie ein Einreiseverbot verlangt." Allerdings will der FPÖ-Chef geregelte, zeitlich befristete Arbeitsplätze für Ausländer nach US-amerikanischem Vorbild, also mit einer "Green Card".

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