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Innenpolitik

SPÖ-Debatte: Rendi-Wagner verweist auf Mitgliederbefragung

31. Juli 2020 00:04 Uhr

SPÖ-Debatte: Rendi-Wagner verweist auf Mitgliederbefragung
Parteifreunde Doskozil, Rendi-Wagner

WIEN. Burgenlands SP-Landeshauptmann Doskozil sagt, die Parteichefin werde vor der nächsten Wahl "einen Test bestehen müssen".

Die nächste Nationalratswahl findet plangemäß erst in vier Jahren statt – doch in der SPÖ schwelt schon jetzt eine Debatte über ihre Spitzenkandidatin oder ihren Spitzenkandidaten. Burgenlands Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SP) hatte in den vergangenen Tagen wiederholt die Bundespartei kritisiert.

Im gestrigen Ö1-"Morgenjournal" hatte Doskozil abermals in Zweifel gezogen, ob SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner die beste Spitzenkandidatin für die Nationalratswahl 2024 sei.

Die SPÖ solle grundsätzlich auf den Kandidaten mit den besten Zustimmungswerten setzen, so Doskozil. Das würde er auch im Burgenland so lösen: "Wenn bei den nächsten Landtagswahlen ein Regierungskollege oder ein anderer aus den Reihen der Sozialdemokratie weitaus bessere Werte hat als ich, dann wird er der nächste Kandidat sein."

Das müsse "der Anspruch einer Bundesparteivorsitzenden sein, die Beste in der Sozialdemokratie zu sein für diesen Job. Dann wird sie diesen Test vor einer Wahl auch bestehen – auch bestehen müssen", sagte Doskozil. Der Frage, ob er selbst Spitzenkandidat im Bund sein könnte, wich Doskozil am Donnerstag aus: "Das ist viel zu weit weg."

"Eindeutiges Votum"

Rendi-Wagner wollte darauf gestern am Rande einer Pressekonferenz nicht weiter eingehen und verwies auf die Mitgliederbefragung, bei der sie klar von den SPÖ-Mitgliedern bestätigt worden war: "Wir haben im Mai dieses Jahres das Ergebnis der Mitgliederbefragung mit einer historischen Beteiligung gehabt." Zudem hätten sich 96 Prozent der Mitglieder bei dieser Befragung dafür ausgesprochen, dass die Sozialdemokratie intern diskutieren und nach außen geeint auftreten solle, so Rendi-Wagner. "Ich respektiere dieses Votum von 96 Prozent der Mitglieder", sagte Rendi-Wagner.

Oberösterreichs SP-Chefin Birgit Gerstorfer sagte im OÖN-Sommerinterview (erscheint morgen) auf die Frage, ob Rendi-Wagner als Spitzenkandidatin gesetzt sei: "Was 2024 ist, werden wir sehen."

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