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Rauch treibt Kindergrundsicherung voran

Von nachrichten.at/apa, 24. Juni 2024, 12:58 Uhr
Einigkeit gab es über die Grundzüge. Bild: EVA MANHART (APA/EVA MANHART)

WIEN. Sozialminister Johannes Rauch (Grüne) treibt das Thema Kindergrundsicherung voran. Am Montag hielt er dazu einen Runden Tisch mit diversen Sozialorganisationen und NGOs ab.

In den kommenden Wochen will er einen Plan für deren Umsetzung vorlegen, die - wenn überhaupt - wohl bei der kommenden Regierung liegen dürfte. Die ÖVP zieht bei Rauchs Plänen nämlich nicht mit. Beim Gipfel am Montag, an dem etwa Vertreter der Volkshilfe, Caritas, Diakonie, Hilfswerk, UNICEF, weiterer Sozialorganisationen und unterschiedliche Experten, darunter Fiskalrats-Präsident Christoph Badelt, teilnahmen, war man sich einig, dass die Beseitigung der Kinderarmut ein "gemeinsame Kernanliegen" sei. Schließlich seien deren Folgekosten enorm.

"Komplexes Thema"

Freilich sei die Kindergrundsicherung ein "komplexes Thema", das verschiedene Ebenen betreffe, bei dem beispielsweise die Bundesländer und die Sozialpartner sowie andere Stakeholder eingebunden werden müssten, räumte Rauch ein. Dennoch gab er sich zuversichtlich, dass er in den kommenden Wochen einen Plan zur konkreten Umsetzung vorlegen könne. Dieser werde etwa die Aufbereitung weiterer Grundlagen und Berechnungsmodelle beinhalten, kündigte Rauch an. Dafür soll es auch eine weitere Runde in dieser Zusammensetzung geben.

Einig sei man sich über die Grundzüge gewesen: Ein künftiges Modell müsse neben einem einkommensunabhängigen Grundbetrag einen zweiten monetären Teil enthalten, der sich am Einkommen der Eltern orientiert und damit besonders armuts- und ausgrenzungsgefährdeten Kindern zugutekomme, betonte Rauch. Drittes Element seien Sachleistungen, wie etwa eine kostenlose warme Mahlzeit pro Tag für jedes Kind oder wichtige Gesundheitsdienstleistungen wie Präventions- und Therapieangebote. Damit seien nicht nur Leistungen des Bundes sondern auch der Länder betroffen, so Rauch.

Bildung als wichtiger Hebel

Unterstützung erhielt Rauch bei einem Statement vor Journalisten nach dem Ende des Runden Tisches von Caritas-Generalsekretärin Anna Parr: "Die Kindergrundsicherung ist uns als Caritas seit Langem ein Anliegen." Parr freute sich über den "sehr konstruktiven Austausch". Bei der Kindergrundsicherung gehe es auch darum, armutspräventiv zu wirken. Denn Kinder die in Armut aufwachsen, begleite das bis ins Erwachsenenalter, oftmals würden sie dann selbst in Armut leben. Ein "wichtiger Hebel" sei daher auch die Bildung.

Man habe heute Lösungen diskutiert, um Kinderarmut zu vermeiden, berichtete auch Volkshilfe-Geschäftsführer Erich Fenninger: "Ziel wäre es, dass wir eine Republik haben, die frei ist von Kinderarmut - das ist in einem reichen Land wie Österreich möglich."

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11  Kommentare
11  Kommentare
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sting (7.376 Kommentare)
am 25.06.2024 13:07

Ist das jetzt so eine Art Mutprobe der grünen 13% Partei, wie weit sich jeder grüne Minister abseits von Koalitionsverhandlungen, unbequemer Mehrheiten und gesetzlicher Rahmenbedingungen zu gehen traut, um nahestehende NGOs möglichst gut zu bedienen?

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vinzenz2015 (47.527 Kommentare)
am 25.06.2024 18:52

Kindergrundsicherung für die NGO als Ziegruppe??
Den Kopf - schüttelt!

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spoe (14.405 Kommentare)
am 25.06.2024 13:01

Jetzt sind die nächsten NGOs dran, welche die Grünen eigenmächtig bedienen.
Fenninger steht daneben und reibt sich die Hände.

Wenn das so weiter geht, wird die FPÖ bei den nächsten NR-Wahlen noch die absolute Mehrheit abbekommen und alles stoppen und rückwärts abwickeln, was die Grünen in den Ministerien an "Vorarbeit" hineinstecken.

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vinzenz2015 (47.527 Kommentare)
am 25.06.2024 18:55

Jaja, die FP ist halt alles andre als Famien- und Kindefreundlich .. Die sind grundsätzlich reaktionär RETRO!

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Tiger_4020 (1.007 Kommentare)
am 24.06.2024 17:37

Hr. Rauch , das gilt auch für Sie
Bevor Sie neue Sozial Ausgaben planen, legen Sie zuerst einen Plan vor bei welchen Sozialausgaben Sie den gleichen Betrag einsparen

GRUND:
Der Fiskalrat hat erst unlängst Budget-Alarm gegeben : "Es gibt keinerlei Spielraum für neue Wahlzuckerl"

LINK
https://kurier.at/wirtschaft/budget-defizit-2024-mit-ueber-3-prozent-doch-ueber-maastricht-grenze/402860855

Wenn Ihnen die Kindergrundsicherung wichtig ist, gut so warum nicht.
Aber dann setzen Sie bitte zuerst den Rotstift bei anderen Sozial Ausgaben an. Schluss mit Lustig, Wo kommen wir dahin wenn jeder nur neue AUSGABEN plant.

Typisch GrünInnen
Wenn Sie keine Einsparungen finden , dann bezahlen Sie die Kindergrundsicherung von mir aus aus der "Clubkassa" (-fg) oder mit Spenden der GrünInnen

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vinzenz2015 (47.527 Kommentare)
am 24.06.2024 20:03

Sind ysie von Rauch nicht als Budgetberater akzeptiert worden. Das Zeug dazu hätten Sie!
Satoff

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vinzenz2015 (47.527 Kommentare)
am 25.06.2024 18:57

Bei Kindern sparen?? Und sich dann beschweren, dass Es zu wenig Kinder gibt!

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docholliday (8.534 Kommentare)
am 24.06.2024 16:53

Und was ist dann die Kinderbeihilfe?
Kommt da was bei den Kindern an?
Nein?

Ois dann!

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danadella (809 Kommentare)
am 24.06.2024 16:01

Grundsicherung für Kinder:ja!
Aber wie gewährleistet der Staat, dass um dieses Geld nicht wieder teure Prestigegüter für die Eltern wie Smartphones, Spielkonsolen oder künstliche Nägel für Mama angeschafft werden? Es würde wahrscheinlich mehr Sachleistungen für die Kinder brauchen, vielleicht so etwas wie eine Bezahlkarte, mit der ausschließlich Sachen und Dienstleistungen für Kinder gekauft werden können.
Vielleicht hat jemand eine gute Idee?

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NeujahrsUNgluecksschweinchen (27.533 Kommentare)
am 24.06.2024 13:55

Grün hackelt weiter, Türkisschwarz bitzelt und blockiert.

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spoe (14.405 Kommentare)
am 25.06.2024 13:02

Steuergeld verschwenden, um NGOs zu bedienen, ist kein Hackeln im Auftrag der Bundesrepublik.

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