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Innenpolitik

Präsidentenwahl: MFG tritt an, blauer Kandidat fehlt noch

Von OÖN   28. Juni 2022 00:04 Uhr

Präsidentenwahl: MFG tritt an, blauer Kandidat fehlt noch
MFG-Kandidat Brunner: "Van der Bellen in die Stichwahl zwingen"

WIEN. Da waren es schon drei: Nach Bierpartei-Chef Dominik Wlazny alias Marco Pogo und Ex-BZÖ-Politiker Gerald Grosz hat gestern Michael Brunner, der Vorsitzende der impfkritischen Partei MFG, bekannt gegeben, bei der Bundespräsidentenwahl gegen Alexander Van der Bellen antreten zu wollen.

Sein Ziel sei, Amtsinhaber Van der Bellen in eine Stichwahl zu zwingen, sagte Brunner. Der Kampf gegen die Corona-Maßnahmen bleibt Programm. So würde Brunner die Regierung entlassen und die Aufhebung aller Corona-Maßnahmen erzwingen.

"Kämpfer der ersten Stunde"

Um antreten zu können, muss er – wie Wlazny und Grosz – 6000 Unterschriften sammeln. Brunner ist Rechtsanwalt und bezeichnet sich als "Kämpfer der ersten Stunde", vor allem gegen die Corona-Maßnahmen. Das MFG-Wahlkampfbudget soll die bei der Landtagswahl in Oberösterreich aufgewendeten 125.000 Euro nicht übersteigen.

Eine Kandidatin oder einen Kandidaten fix ins Rennen schicken wird als einzige Parlamentspartei die FPÖ. Allerdings halten sich die Blauen nach wie vor bedeckt, wer das sein könnte – die OÖN berichteten. Grüne, SPÖ und Neos haben bereits ihre Unterstützung für Van der Bellen bekundet, die ÖVP gab keine Wahlempfehlung ab, stellt aber auch keinen Kandidaten auf. Die Wahl ist am 9. Oktober.

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