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Innenpolitik

Österreich erhält im März 1,1 Millionen Impfdosen

Von Alexander Zens  01. März 2021 00:04 Uhr

Österreich erhält im März 1,1 Millionen Impfdosen
Nicht nur testen, auch impfen im Linzer Design Center (Weihbold)

WIEN. Das Land und das Rote Kreuz haben in Oberösterreich sieben Pilot-Impfstraßen eingerichtet.

Am Wochenende stieg die Zahl der gegen Corona geimpften Personen in Österreich über 400.000. Bis Samstag haben 414.441 Personen die erste Dosis bekommen, 231.545 davon auch die zweite, wie aus den Eintragungen im E-Impfpass hervorgeht.

Das Tempo hat zuletzt zugenommen. Vorigen Freitag wurden bisher die meisten Personen geimpft – 38.784. Im Vergleich mit Israel, Großbritannien und den USA liegen die EU und Österreich aber weiter deutlich zurück.

"Der März wird nun jener Monat, in dem wir erstmals große Liefermengen – insgesamt rund 1,1 Millionen Dosen – erhalten", berichtete Gesundheitsminister Rudi Anschober (Grüne). Ab April erfolge wieder "eine große Steigerung". "Ab kommender Woche sind daher die Bundesländer mit der Durchführung der Impfungen besonders gefordert", so Anschober.

Das Land Oberösterreich hat gemeinsam mit dem Roten Kreuz sieben Pilot-Impfstraßen eingerichtet. Diese befinden sich im Design Center Linz, in Schwertberg, Gmunden, Walding, Ried, Steyr und Wels. "Hier wurde an den vergangenen Tagen vor allem Ordinationspersonal und zum Teil auch Personal der Rettungsdienste geimpft", teilt der Krisenstab des Landes auf OÖN-Anfrage mit. 2284 Impfungen fanden dort bisher statt. Nächste Woche werden in den Impfstraßen Personen von Mobilen Diensten und Hauskrankenpflege sowie Betreuungspersonal aus Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigung geimpft.

Regional wird unterschiedlich stark geimpft. In Kärnten sind es mit 6,17 Prozent der Bevölkerung (Stand Sonntagfrüh) bisher die meisten. Dahinter liegen Vorarlberg (5,72 Prozent), das Burgenland (5,38), Niederösterreich (4,93) und Oberösterreich (4,77 Prozent). Auf dem letzten Platz liegt die Steiermark (3,95 Prozent).

Auch die Apotheker würden für das Impfen "sehr gerne zur Verfügung stehen", man wolle sich einbringen, sagte Kornelia Seiwald, Präsidentin der Salzburger Apothekerkammer. Laut Gesundheitsministerium sind derzeit aber keine Impfaktionen in Apotheken geplant. Die Neos auf Bundesebene unterstützen den Vorschlag. Die Einbindung der Apotheker ins nationale Impfprogramm könne gerade in der Pandemie ein entscheidender Turbo sein.

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