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Meinl-Reisinger mit 91 Prozent als Neos-Chefin wiedergewählt

Von nachrichten.at/apa, 06. Juli 2024, 11:10 Uhr
Parteichefin Beate Meinl-Reisinger (Neos) 
Parteichefin Beate Meinl-Reisinger (Neos)  Bild: (APA/TOBIAS STEINMAURER)

WIEN.  Beate Meinl-Reisinger ist am Samstag mit 91 Prozent als Partei-Chefin der Neos wiedergewählt worden.

Eine Gegenkandidatur gab es bei der Kür des Parteivorsitzes, der statutenmäßig alle drei Jahre gewählt werden muss, in der Meinl-Rösthalle in Wien-Ottakring nicht. 2021 hatte die 46-Jährige 92,9 Prozent der Delegiertenstimmen erhalten. "Ich habe so viel Lust, so viel Energie für die nächsten Monate", schwor die neugewählte Parteichefin die Partei auf den Nationalratswahlkampf ein.

Zur Spitzenkandidatin für die Nationalratswahl war Meinl-Reisinger bereits am 20. April bei einer Mitgliederversammlung in Graz mit 93,4 Prozent gekürt worden, die Rede nach ihrer Wiederwahl in Wien nutzte die Parteichefin, um die Pinken für die Wahl am 29. September zu motivieren. Man werde sich jedenfalls nicht einfach nur damit zufrieden geben, kleiner Juniorpartner zu sein. "Dafür hätten wir uns nicht gründen müssen".

Sie sparte in ihrer Rede auch nicht mit Kritik an der politischen Konkurrenz. Rote Linie sei bekanntermaßen die FPÖ - "die Öxit-Zündler" - diese sei aber nicht die einzige. "Eine rote Linie ist für uns auch noch mehr Steuern einzuführen". Damit richtete sie sich vor allem an die Sozialdemokraten, die eben "immer nur mehr Steuern wollen".

Kritik an Regierung

Kein Lob gab es erwartungsgemäß auch für die Regierungsparteien. "Das ist das Schlechteste zweier Welten", so Meinl-Reisinger. Der einzige Grund, weshalb die schwarz-grüne Regierung noch bestehe, sei, "damit sie Posten besetzen, damit sie ihre Schäfchen ins Trockene bringen können". Gerade die "Leistungsfeindlichkeit" sei ein großes Problem, dass die Regierung nicht gelöst habe, widmete sich Meinl-Reisinger einem pinken Kernthema, niedrigeren Steuern. Da wolle sie "auch der Gewerkschaft ins Gewissen reden. Es nutzt nichts den Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen zu sagen, wir haben eh für euch gekämpft, wenn die dann über 40 Prozent Steuern zahlen müssen."

"Zurückgefahren" werden solle die Parteienförderung, "und durch eine echte Medienförderung ersetzt werden". Hätten sich die NEOS vor über zehn Jahren nicht gegründet, würde Meinl-Reisinger es heute tun, rief sie den Parteimitgliedern zu: "Ohne uns wird sich nichts ändern, Österreich braucht NEOS mehr denn je."

Als Meinl-Reisingers Stellvertreter gewählt wurden der Wiener Vizebürgermeister Christoph Wiederkehr mit 88 Prozent und die Vorarlbergerin Claudia Gamon mit 79 Prozent. Als Finanzreferent wurde Markus Hofer gewählt, sein Stellvertreter ist Sepp Schellhorn, beide hatten keine Gegenkandidaten. Komplettiert wird der Vorstand durch den Nationalratsabgeordneten Yannick Shetty und entweder Sophie Wotschke oder Arlette Zakarian, die sich nach einer kurzen Mittagspause einer Stichwahl stellen müssen. Im ersten Wahlgang um den Platz im Vorstand ausgeschieden ist Stephan Mittelbach. Ebenfalls gewählt wird heute noch der erweiterte Vorstand.

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50  Kommentare
50  Kommentare
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Coolrunnings (2.276 Kommentare)
am 07.07.2024 12:24

Die Reindl-Meisinger ist genau der Grund, warum ich die Neos nicht wähle. Vom Programm her wären die Neos sonst durchaus überlegenswert. ...

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LASimon (12.457 Kommentare)
am 07.07.2024 17:22

Ich vermute, die Dame wäre beleidigt, würden Sie die NEOS ihretwegen wählen, da Sie ja nicht einmal ihren Namen richtig wiedergeben können.

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Coolrunnings (2.276 Kommentare)
am 08.07.2024 09:42

Und Sie können nicht mal den Wink mit dem Zaunpfahl bei "Reindl-Meisinger" verstehen ? Einmal mehr die Bestätigung wie einfach Sie gestrickt sind.

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nixnutz (4.495 Kommentare)
am 06.07.2024 21:52

Für eine "einzigmögliche" Parteichefin sind 91 Prozent eher ein massiver Warnruf.

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Philantrop (500 Kommentare)
am 06.07.2024 20:24

An Beates Freund Brandstetter, den Kriegstreiber Nr. 1:

Trotz EU-Sanktionen: Russlands Wirtschaft wächst
Russlands Wirtschaft, die unter anderem durch militärische Aktivitäten angekurbelt wurde, wird von der Weltbank nun als “einkommensstark” eingestuft. Russlands BIP wuchs im Jahr 2023 um 3,6 Prozent.

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santabag (6.475 Kommentare)
am 06.07.2024 20:57

Was interessiert das Sie als Rechtstürke?

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MannerW (2.965 Kommentare)
am 06.07.2024 21:31

Geh weida! Nicht Ihr ernst?!

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LASimon (12.457 Kommentare)
am 07.07.2024 12:00

Dass Kriegswirtschaft Wirtschaftswachstum auslöst, hat schon der Mann mit dem Oberlippenbart demonstriert.

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LASimon (12.457 Kommentare)
am 07.07.2024 17:23

Wer sich gegen einen Aggressor wehrt, ist ein Kriegstreiber? Dann ist jeder, der Nothilfe leistet, indem der einer ernsthaft bedrohten Person beispringt, auch ein Verbrecher.

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Philantrop (500 Kommentare)
am 06.07.2024 17:32

WELCHE Wähler:innen hat Beate als "fetzndeppad" bezeichnet?

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santabag (6.475 Kommentare)
am 06.07.2024 18:31

Fühlten Sie sich angesprochen? Vielleicht sogar zurecht?

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Libertine (5.618 Kommentare)
am 06.07.2024 19:19

Sie hatte nicht bei allen Recht, aber bei vielen schon.

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supercat (5.644 Kommentare)
am 07.07.2024 09:22

Diese NEOS Dame ist halt einfach gestrickt 🧶

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Lysteli1 (43 Kommentare)
am 07.07.2024 11:18

Nein. Denn dann hätte sie bei der FP angelockt.

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willie_macmoran (2.990 Kommentare)
am 07.07.2024 12:23

suppenheld, bitte bei den Fakten bleiben.

B. M-R hat keine Wähler als fetzendeppad bezeichnet sondern die Corona-Politik der FPÖ. Und das ist ist bitte keine Beleidigung sondern eine Tatsachenbeschreibung.

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MaxXI (1.096 Kommentare)
am 06.07.2024 13:21

Dann kommt sie ihrem versprochen Ziel, allen 19-jährigen € 25.000,- Steuergeld zu schenken schon näher 🤔

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MaxXI (1.096 Kommentare)
am 06.07.2024 13:22

Korrektur * 18-jährigen

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Objektiv (2.510 Kommentare)
am 06.07.2024 13:36

Das Geld gibt es nur für Bestimmtes. Und es wird später von der Pension abgezogen.

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MaxXI (1.096 Kommentare)
am 06.07.2024 15:30

Und diesen Unsinn glauben sie tätsächlich 🙈
Bis dahin haben wir zig Regierungsumbildungen

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Objektiv (2.510 Kommentare)
am 06.07.2024 19:42

Demnach darf man gar nichts glauben, am wenigsten dem Herpferd.

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supercat (5.644 Kommentare)
am 07.07.2024 09:23

Hier geht es aber um die Beate

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Analphabet (15.569 Kommentare)
am 06.07.2024 12:34

Personen und Parteien, die Heimat und Heimatgefühl ablehnen werden weiter im einstelligen Bereich landen.

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transalp (10.500 Kommentare)
am 06.07.2024 13:48

Wer, bitte, lehnt hier
"Heimat und Heimatgefühle" ab?

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handycaps (2.293 Kommentare)
am 06.07.2024 14:11

Wie man bei den Freunden Putins (FPÖ) sieht, ist das leider nicht so!

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transalp (10.500 Kommentare)
am 06.07.2024 14:58

Die FPÖ, Rechtsextreme, und Nazis- deren Art von "Heimatverständnis" kann unser tolles Land ins verderben führen.
Das haben viele von denen nicht kapiert, glauben, dass Abschottung gut sein soll.
So ein Schmarrn!
Schrecklich, dieses naive Denken von so manchen FP-Anhänger..
Unwählbar!

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santabag (6.475 Kommentare)
am 06.07.2024 21:24

Sind Sie auch so heimattreu wie ein heimattreuer Türke?

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LASimon (12.457 Kommentare)
am 07.07.2024 11:57

Heimatgefühle sind nicht an einen Ort gebunden. Und wenn, dann nicht notwendigerweise an den Ort der Herkunft.

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Objektiv (2.510 Kommentare)
am 06.07.2024 12:28

Wäre sie ein Mann, dann läge sie in den Umfragen vor Kickl. Ich finde sie trotzdem toll.

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Analphabet (15.569 Kommentare)
am 06.07.2024 12:35

Nicht jede Frau denkt und agiert wie Sie.

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Objektiv (2.510 Kommentare)
am 06.07.2024 13:37

Ich bin keine Frau . . .

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supercat (5.644 Kommentare)
am 07.07.2024 12:41

Sie könnten ja heute eine sein....freie Wahl...

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sergio_eristoff (1.742 Kommentare)
am 06.07.2024 12:08

Tja eine Hetzerin und Spalterin wurde nach ganz oben gewählt.
Ob man mit Vernaderung, Beschimpfungen, Spalterein, Nato-Beitritt usw. Erfolg hat, zeigt sich dann bei der Wahl....

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19josef66 (246 Kommentare)
am 06.07.2024 12:44

Sie meinen in Ihrem Post mit Hetzerin wirklich Frau Meinl-Reisinger, oder verwechseln die Dame mit Frau Belakowitsch ???
Bin mir nicht ganz sicher....
Ansonsten kann es vielleicht an der Hitze liegen.

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sergio_eristoff (1.742 Kommentare)
am 06.07.2024 17:25

Hmmm komisch, dann war das nicht die Dame die beim OE24 Sommergespräch alle die gegen die Sanktionen gegen Russland sind, sind Volksverräter. Selbiges hat eine ident aussehende Dame auch gesagt im ORF Sommergespräch: "Impfgegner und FPÖler sind Volksverräter".

Ich habs dann nochmal gegengeprüft und habe dort auch noch gefunden "Zuwanderer sollen auf Österreich schwören" das möchte Neos-Chefin usw.

Naja die Hitze lässt viele vergessen....

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19josef66 (246 Kommentare)
am 06.07.2024 18:01

Ich bin trotzdem der Meinung, dass das Wort "Hetzerin" in dem Fall ziemlich daneben ist.
Aufhetzen( im wörtlichen Sinn)tun in dem Land schon eher einzelne(!)Leute aus einer anderen Partei....

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sergio_eristoff (1.742 Kommentare)
am 07.07.2024 09:16

Wenn ich das Volk klassifiziere und als Volksverräter bezeichne, FPÖ und dessen Wähler als Fetzendeppert usw.
Nein da hetzt man ja nicht stimmt....

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LASimon (12.457 Kommentare)
am 07.07.2024 17:20

Ich kann zu dem ZItat nichts beitragen, da ich es nicht kenne. Von einem "Volk" kann darin aber definitiv nicht die Rede sein; wie ich Ihrem obigen Post entnehme, ging es um Menschen, die die Sanktionen gegen Russland aufgehoben sehen wollen.

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transalp (10.500 Kommentare)
am 06.07.2024 11:44

Gut so.
Die NEOS gehören für mich zu den glaubwürdigsten Parteien!
Und eine der ganz wenigen, die noch wählbar sind!

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Schlaubi01 (1.675 Kommentare)
am 06.07.2024 11:49

HASELSTEINER sagt danke

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transalp (10.500 Kommentare)
am 06.07.2024 13:55

Sie wissen aber schon, das JEDE Partei ihre Unterstützer hat?
Und mir sind jene lieber, die das offen legen, als über dubiose Kanäle im Geheimen ihre
"Unterstützung" erhalten...

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MaxXI (1.096 Kommentare)
am 06.07.2024 15:31

Sie meinen Benko...

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LASimon (12.457 Kommentare)
am 07.07.2024 17:17

Wenn jemand eine Partei aus Überzeugung unterstützt, heisst das ja nicht, dass diese Partei sein Eigentum ist.

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vinzenz2015 (47.537 Kommentare)
am 06.07.2024 11:20

Git so!!

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vinzenz2015 (47.537 Kommentare)
am 06.07.2024 11:22

Neos zwar vp nahe, aber allemal besser als die övp- FP Packelei!!

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transalp (10.500 Kommentare)
am 06.07.2024 11:51

Ja, und die OVP gehört endlich mal auf die Oppositionsbank geschickt. Sollen sich mal in Demut üben. die waren zu lange an der Macht.
Und die FPÖ? Für mich sowieso unerträglich.
Der Babler ist leider ein "Märchenonkel" mit seinen unrealistischen Forderungen (32h-Wo etc.), und diese aktuellen Grünen sind für uns nicht mehr wählbar.
MFG sind ein Witz, einfach lächerlich populistisch.
nun- da bleibt nicht mehr viel übrig. :)

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nangpu (1.751 Kommentare)
am 06.07.2024 12:10

Sehe ich so ähnlich.
Die Liste an Parteien, die ich bestimmt nicht wähle ist groß - da bleibt kaum etwas übrig.

Leider!

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19josef66 (246 Kommentare)
am 06.07.2024 12:35

100% Zustimmung!

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crazy_canuck (303 Kommentare)
am 06.07.2024 13:01

dem ist nichts hinzuzufügen. Die Realität am 29.9 wird aber (leider) einen "Volkskanzler" bringen, den 60-70% massiv ablehnen

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MannerW (2.965 Kommentare)
am 06.07.2024 20:34

👍

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vinzenz2015 (47.537 Kommentare)
am 06.07.2024 11:23

GUT so!

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