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Innenpolitik

Maskenpflicht im Supermarkt für Kogler überlegenswert

Von nachrichten.at/apa   14. Juli 2020 16:08 Uhr

(Symbolbild)

WIEN. Eine Rückkehr zur Maskenpflicht in Supermärkten, wie zuletzt von SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner gefordert und in Oberösterreich seit Anfang Juli bereits wieder Realität, ist für Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) "mit Sicherheit ein überlegenswerter Vorschlag".

Die Regierung gehe nun aber mit dem angekündigten Ampelsystem den Weg, Probleme regional zu lösen, sagte Kogler am Rande einer Pressekonferenz auf Journalistenfragen. Die Maßnahmen des Ampelsystems, mit dem man Corona-Ausbrüche eben regional eindämmen will, werden auch eine Maskenpflicht in bestimmten Bereichen beinhalten, erklärte Kogler. Er appelliere aber ohnehin für mehr Eigenverantwortung und Hausverstand - also in beengten Situationen, die auch im Supermarkt entstehen können, freiwillig eine Maske zu tragen.

Rendi-Wagner hatte sich in der "ZiB 2" für die Wiedereinführung der Maskenpflicht beim Lebensmitteleinkauf ausgesprochen: "Der Supermarkt ist ein Grundversorgungsmarkt, wo Leute hin müssen, die können es sich nicht aussuchen, ob sie einkaufen wollen oder nicht, auch Ältere, auch Risikopersonen."

Video: Das sagte Rendi-Wagner im ZiB-Interview

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In der Feinkost bei Billa und Merkur tragen die Beschäftigten seit vergangener Woche wieder einen Mundnasenschutz, bestätigte ein Sprecher des Handelskonzerns Rewe. Auch den Kunden und Kundinnen könnte das wieder bevorstehen. Die Branche äußerte Verständnis, wenngleich sie einräumte, dass dies auch mit Umsatz- und Frequenzeinbußen einhergeht.

Frequenz um 25 Prozent zurückgegangen

Seit der Wiedereinführung der Maskenpflicht in Oberösterreich seien Umsatz und Frequenz im Vergleich zu Anfang Juli um bis zu 25 Prozent zurückgegangen, so der Handelsverband. Der Handel habe aber Verständnis: "Die Gesundheit geht vor und steht über allem anderen."

"Die heimischen Händler werden sich selbstverständlich auch weiterhin an die behördlichen Vorgaben halten. Politische Einzelmeinungen sind natürlich zulässig, aber für uns als Branche nicht bindend", hieß es dazu seitens des Handelsverbandes.

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