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Kurz erkrankt - Schallenberg und Edtstadler müssen übernehmen

Von OÖN   25.Juli 2021

Sebastian Kurz muss sich für das heutige Treffen mit EU-Kommissionspräsidentin van der Leyen vertreten lassen.

Mehr, als dass es sich um keine Covid-Erkrankung handle, war nicht zu erfahren. Der Kanzler werde regelmäßig getestet, zuletzt am Freitag mittels PCR-Test.

Gegenwind von Kogler

Während Schallenberg und Edtstadler den Termin wahrnahmen (Schallenberg: „Fantastisch, dass wir diese europäische Kulturinstitution von Weltrang heuer wieder persönlich genießen dürfen“), gab es vom grünen Koalitionspartner Gegenwind. Konkret legte Vizekanzler Werner Kogler im seit Längerem schwelenden Streit um den Klimaschutz nach. Der Grünen-Chef warf dem Kanzler „altes Denken und Politik von gestern vor“.

Kurz hatte von einer Rückkehr in die Steinzeit gewarnt, weil Umweltministerin Leonore Gewessler die Überprüfung geplanter Straßenbauprojekte angekündigt hatte. „Das letzte Mal, dass ich mich an solche Töne aus dem Kanzleramt erinnern kann, ging es um Hainburg. Damals hatte ich den Eindruck, dass Kanzler Sinowatz von den falschen Leuten, manchmal sogar von Betonköpfen, beraten wurde“, so Kogler in der „Presse“. Persönlich gesprochen hat er mit Kurz darüber noch nicht. Gelegenheit gibt es beim Sommer-Ministerrat am Mittwoch, den die Regierung in Reichenau an der Rax absolviert.

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