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Innenpolitik

Inzidenz bei Ungeimpften fast fünfmal so hoch wie bei Geimpften

Von Alexander Zens  12. Januar 2022 00:04 Uhr

Corona-Schutzimpfung (Symbolfoto)

LINZ. Die meisten Spitalspatienten sind aus der Gruppe der 45- bis 74-Jährigen – bei den Personen ab 75 ist niemand auf Intensivstation.

Auch wenn sich der Abstand zuletzt verringert hat, ist die Sieben-Tage-Inzidenz bei Ungeimpften immer noch deutlich höher als bei Geimpften. Das zeigen aktuelle Zahlen des medizinischen Fachstabs des Landes Oberösterreich. Am Montag betrug die Inzidenz bei den Ungeimpften 1228,26 – das war 4,5 Mal so hoch wie bei den Geimpften mit einer Inzidenz von 274,72. Eine Woche davor war sie sechsmal so hoch gewesen. Auch im Oktober und November bewegte sich der Abstand in diesem Bereich. Inzwischen gab es im Dezember eine Phase mit noch größerem Abstand – am 17. Dezember betrug der Faktor 10,4.

Die Inzidenz unter den Ungeimpften sei konstant deutlich höher als unter den Geimpften, sagt Landeshauptmann Thomas Stelzer (VP): "Damit uns das Virus nicht immer wieder in einen Lockdown zwingt, ist eine deutlich höhere Impfquote, auch bei den Auffrischungsimpfungen, notwendig", so Stelzer, der wie Stellvertreterin Christine Haberlander (VP) "nochmals eindringlich" appelliert, sich impfen zu lassen. Das Land hat am Montag wieder "Impfwochen" bis 23. Jänner gestartet. Rund 80 Impfangebote stehen zur Verfügung.

61 Corona-Patienten lagen Stand Dienstag auf einer Normalstation im Spital, 31 auf einer Intensivstation. Laut Landeskrisenstab sind die Altersgruppen der 60- bis 74-Jährigen und 45- bis 59-Jährigen am stärksten betroffen. Bei Ersteren sind 15 Personen in Normal-, 16 in Intensivbehandlung, bei Zweiteren 14 bzw. 12. Bei den Personen ab 75 Jahren sind 22 auf einer Normalstation, keine ist auf einer Intensivstation.

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Artikel von

Alexander Zens

Redakteur Politik

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